Ein letztes „Xin Chào“ aus Vietnam 🇻🇳
Shownotes
In dieser Folge nimmt euch Pascal mit auf einen sehr persönlichen Abschied – vom Land, das für ihn längst mehr als nur eine Station auf seiner Fahrradweltreise geworden ist. Zwischen Tempelübernachtung, Mekong-Delta und der kambodschanischen Grenze blickt er zurück auf intensive Wochen voller Emotionen, Chaos und besonderer Begegnungen.
Nach einem überraschenden Heimatbesuch in Deutschland spricht er offen über Wiedersehen und erneute Abschiede, über wertvolle Zeit mit Familie – besonders mit seiner Oma – und darüber, warum bewusste Momente mit geliebten Menschen so wichtig sind.
Doch natürlich wäre es keine ThriveSide-Folge ohne Reisechaos: ✈️ Ein dramatischer Rückflug mit fast verpasstem Anschluss in Delhi 🚌 Ein spontan gebuchtes „Alibi-Ticket“ wegen Visa-Bürokratie 🚪 Eine blockierte Zimmertür samt Hammer-Einsatz in Vietnam 🔥 Sonnenbrand am ersten Radtag 🩸 Und eine schmerzhafte Begegnung zwischen Mountainbike-Pedal und Wade
Dazu gibt es bewegende Einblicke in vietnamesische Kultur – von einer Gedenkfeier für Verstorbene in der Nachbarschaft bis hin zu kulinarischen Grenzerfahrungen (Stichwort: Sandwurm-Omelett 😅).
Pascal erzählt vom besonderen Gefühl, nach einer Pause wieder alleine aufs Rad zu steigen – zwischen Freiheit und Ungewissheit. Vom Zauber des Mekong-Deltas, vom schwimmenden Markt in Cần Thơ und von der tiefen Verbundenheit zu Vietnam, das für ihn längst ein Herzensland geworden ist.
Am Ende steht der nächste Aufbruch: Kambodscha wartet – und ein Wiedersehen mit seinen Eltern.
Eine Episode über Abschiede, Neubeginne, Dankbarkeit und das Vertrauen, einfach weiterzufahren.
Transkript anzeigen
00:00:06: Ein Abenteurer, ein Bike.
00:00:04: Ein Ziel ThriveSide.
00:00:08: Begleite Pascal auf seiner unglaublichen Reise um die Welt mit dem Fahrrad durch mehr als dreißig Länder von Mainz bis Neuseeland.
00:00:19: hier im Podcast Thriveside Ja moin moin Servus ihr Liebeln.
00:00:26: und Xin Chao aus Vietnam.
00:00:30: Wieder mal, beziehungsweise ein letztes Mal tatsächlich.
00:00:37: Ein letztes mal.
00:00:38: Wir sehen Tchao hier aus Vietnam heute.
00:00:42: Die Vietnam-Reise geht zu Ende für mich und wie könnte es passend besser abschließend sein als eine Übernachtung im Zelt in einem Tempel?
00:00:59: In einer Pagode?
00:01:01: Super schön.
00:01:02: Sehr entspannt, zwar relativ nah an der Straße wie ihr vielleicht im Hintergrund hören könnt aber ich glaube es ist trotzdem irgendwie ein gebührende Abschluss für diesen Teil meiner Reise, für dieses Land meiner Reis in dem ich jetzt so viel Zeit verbringen durfte indem ich so viele Eindrücke erleben durfte.
00:01:27: Ich merke aber gerade bevor hier eigentlich mehr in die Folge einsteige wollte ich erstmal noch ein paar Dinge loswerden über meinen Heimatbesuch, weil ansonsten geht das wahrscheinlich gegen Ende sogar noch unter.
00:01:45: Deswegen erst mal ja ein riesiges dickes Dankeschön an euch alle zu Hause!
00:01:54: Alle Menschen die ich... euch alle, an euch alle die ich treffen durfte.
00:02:04: Die sich Zeit genommen haben um sich mit mir zu treffen und auch natürlich an allen anderen aber ganz besonders an meinen nahestehenden Menschen für diese tollen Momente oder diese auch sehr speziellen Momente für die tolle Zeit zusammen Und Ich kann euch gar nicht danke genug sagen dass ihr diese knapp drei Wochen, in denen ich zu Hause war, einfach besonders nachträglich jetzt zu einem sehr schönen Erlebnis, einer sehr schöner Erfahrung gemacht habt.
00:02:45: Die ich auf gar keinen Fall missen will und die mich letztendlich auch in meiner Entscheidung bestätigt hat das es die richtige Entscheidung war, die ich getroffen habe zu dem Zeitpunkt nachhause zu fliegen nicht nur um euch alle zu sehen, sondern natürlich auch ein Großteil meiner Familie zu sehen.
00:03:06: Auch denen gebürt ein riesiges Dankeschön.
00:03:10: Da wurde einiges auf sich genommen weil es ja auch eine Überraschung war dass ich dann da war.
00:03:16: Ich habe wie ich erzählt hab niemandem vorher Bescheid gesagt ich bin ja komplett auf eigene Faust nach Hause geflogen um eben das zum einen als eine überraschungen zu gestalten aber zum anderen um mich nicht von meiner Entscheidung noch zu beeinflussen oder abbringen zu lassen, im schlimmsten Fall.
00:03:35: Deswegen wusste natürlich das keiner.
00:03:37: Da haben sehr viele Leute auch kurzfristig ihre Pläne geändert gerade über Weihnachten und auch Silvester, um dann eben doch mehr Zeit als gedacht mit mir zu verbringen was ich sehr zu schätzen weiß.
00:03:52: also auch da an der Stelle ein riesiges Dankeschön für all die Mühe all den Aufwand, den ihr übertrieben habt.
00:04:05: Alles in allem war es einfach eine schöne Zeit, das war eine tolle Zeit.
00:04:08: der Abschied ist mir natürlich... Der erneute Abschied hat mich nicht leicht gefallen.
00:04:14: mit sehr gemichten Gefühlen bin ich dann wieder abgereist zurück nach Vietnam und ja mit einem lachenden und weinenden Auge natürlich ganz besonders.
00:04:28: was?
00:04:29: Was das Thema mit, was heißt Thema?
00:04:32: Aber was ist das Verhältnis, was die Situation mit meiner Oma angeht.
00:04:37: Ich weiß nicht ob ich hier so die richtigen Worte will aber ich denke ihr könnt es mir nachsehen wenn das nicht der Fall sein sollte ja aber ganz besonders ganz um speziellen in diese Situation.
00:04:52: mit meine Omas hatte ich ja schon in der Folge erzählt, bevor ich überhaupt in Deutschland angekommen bin und auch jetzt nochmal in der Interviewfolge mit dem Volker zusammen.
00:05:06: Das war schon sehr intensiv.
00:05:09: also ich habe den letzten Tag sehr lange und intensiv mit meiner Oma verbracht weil man halt nie weiß was morgen ist das weiß man sowieso nie.
00:05:25: Also sollte man glaube ich den Menschen in seinem Leben ohnehin immer die Zeit einräumen und entsprechend die Priorität widmen, weil letztendlich kann es jeden von uns treffen.
00:05:44: Das hat nicht nur meine Reise gezeigt das haben ganz viele Erfahrungen im Leben schon gezeigt.
00:05:51: der eine oder andere von euch hat mit Sicherheit auch schon solche Erfahrungen gemacht.
00:05:54: leider muss man ja dann sagen Aber so ist es nun mal und klar ist das dann, wenn Menschen älter werden immer noch was anderes.
00:06:04: Und man versucht vielleicht auch viele Dinge dann noch Stellenweise sogar fast zu erzwingen und irgendwie noch hinzubiegen.
00:06:16: Ich glaube an den Stellen merkt man da noch oft dass man gerne früher sich die Zeit genommen hätte aber dann Ja, ich will nicht sagen zu spät aber dann ist die Situation eben schon eine andere.
00:06:31: Deswegen glaube ich es ist wichtig sich das fast täglich vor Augen zu halten dass man einfach den Menschen die einem nahestehen, die einem wichtig sind auch entsprechend die Prioritäten und die Zeit einräumt.
00:06:47: und wer zu schätzen weiß weil man eben auch nie weiß wann Wann ist das letzte Mal, dass man jemanden sieht?
00:06:59: Wann sagt man zum letzten mal auf Wiedersehen was heißt wir sehen uns wieder aber es passiert halt nicht.
00:07:08: Das weiß man ja immer erst hinterher in dem Moment weiß man nie wanns das letzte mal ist.
00:07:14: deswegen war das schon eine sehr sehr emotionale und sehr intensive Situation ganz allgemein mit mit allen Leuten, von denen ich mich wieder verabschieden musste und ich war wirklich wieder so zurück versetzt in diese Situation.
00:07:37: In dieser Zeit als ich mich in Mainz auf dem Marktplatz von Freunden und Familie verabsiedet habe.
00:07:48: Ende Juli XXIII ja da war direkt wieder dieses Gefühl da.
00:07:56: das ist so krass wenn man einfach sich auf unbestimmte und nun gewisse Zeit verabschiedet.
00:08:02: Das wirklich kein schönes Gefühl, aber es gehört leider auch dazu.
00:08:11: Insgesamt muss ich sagen bin ich sehr happy mit meiner Entscheidung nach Hause zu kommen und einfach mal jetzt nach zweieinhalb Jahren einen kleinen Break gemacht zu haben viele Freunde und Familie gesehen zu haben.
00:08:32: Das hat mir auch die Möglichkeit gegeben, da einfach mal ein paar Dinge für mich zu klären und wieder mich neu aufzustellen.
00:08:42: Und jetzt dann auch wieder mehr und besser mich auf die Reise konzentrieren zu können.
00:08:48: Da waren einige Dinge, die da so ein bisschen im Raum standen.
00:08:54: Deswegen war das in dem Hinblick wirklich eine gute Entscheidung nach Hause zu kommen und einfach dort ein bisschen Zeit zu verbringen Gespräche zu führen.
00:09:09: Dinge eben zu klären, ich mag dieses Wort klären eigentlich nicht aber ja manchmal ist das halt auch so im Leben dass man manche Dinge dann klären muss und dann kann man mit dem einer oder anderen auch anders umgehen und mit manchen Dingen vielleicht auch eher abschließen und sich wieder auf neues konzentrieren.
00:09:35: Von daher, ja insgesamt glaube ich eine sehr gute Entscheidung habe ich eben schon gesagt.
00:09:45: Sehr gute Entscheidung obwohl die Entscheidung habe nicht getroffen.
00:09:50: aber ich glaube da wurden keine so guten Entscheidungen getroffen was meine Rückreise angeht weil sie war nämlich ein absolutes Chaos gewesen.
00:10:01: also Da waren ja Dinger dabei.
00:10:05: Ich glaube, das war einer meiner chaotischsten Reisen überhaupt.
00:10:08: Das ist jetzt auch schon eine ganze Weile her gewesen, dass ich mit dem Flugzeug gereist bin.
00:10:14: Gut die Reise nach Hause mit einem Flugzeug klar aber die lief ja problemlos und entspannt.
00:10:20: dafür bei der Reise zurück nach Vietnam genau das Gegenteil.
00:10:23: Es fing schon beim Check-in an, dass sie mich von eher India einfach nicht einchecken lassen wollten ohne einen weiter oder Rückflugticket aus Vietnam vorzuweisen, wo ich gesagt habe Leute was soll ich euch jetzt vorweisen?
00:10:40: Ich hab den Bilder gezeigt.
00:10:41: Ich habe meinen ganzen Reisepass mit den Stempeln gezeigt Mein Instagram alles dass sich mit dem Fahrrad nach Vietnam gefahren bin das ich jetzt nur nach Hause gekommen bin für drei Wochen Für eben Familie und Freunde zu sehen Und dass ich jetzt wieder nach Vietnam fliege und damit im Fahrrad weiterreise.
00:10:58: egal was ich gesagt habe.
00:10:59: Ich glaube, ich war am Ende beim dritten oder vierten Superweise angelangt und der hat mir dann auch alles entspannt und freundlich.
00:11:07: aber er hat mich dann auch noch mal klar zu verstehen gegeben ohne ein Weiterflug-Rückflugticket oder generell ein weiteres Reiseticket können die mich nicht einschicken.
00:11:19: Und ich dachte hey so einen Kack!
00:11:22: Aber ja einfach eine Bürokratie wo ich mich vorher natürlich auch nicht darüber informiert habe.
00:11:28: Warum?
00:11:29: Also wir können ja mit einem deutschen Reisepass, forty-fünf Tage ohne Visum nach Vietnam einreisen und offensichtlich war aber genau das das Problem.
00:11:40: hätte ich in Visum gehabt wäre es kein Problem gewesen.
00:11:42: aber mit diesen frei visumsfreien, forty fünf Tagen musste ich eben weiter Reise Ticket vorweisen.
00:11:51: also was hab ich kurze Hand gemacht.
00:11:53: direkt am Check-In-Schalter, nach den ganzen Gesprächen mit den Superweisern habe ich dann einfach ein Bus gebucht.
00:12:01: Alibi-mäßig von Saigon nach Phnom Penh und Kambodscha.
00:12:08: Den habe ich später als ich in Vietnam irgendwann mal gelandet war, habe ich den wieder storniert.
00:12:13: Leider war das alles zu hektisch.
00:12:15: Ich habe nicht genau die Stornierungsbedingungen gelesen und habe ein bisschen Geld ins Sand gesetzt aber auch nicht wahnsinnig viel.
00:12:20: Ich hab nur einen gewissen Teil zurückgekriegt Nicht alles.
00:12:24: Aber ja, sei es drum!
00:12:26: Ich habe im Nachhinein erfahren in unserer WhatsApp-Fahrradreisegruppe dass andere Leute ähnliche Probleme hatten und in der Hektik sogar ganze Flüge gebucht haben die sie dann nicht mehr stornieren konnten.
00:12:36: von daher war glaube ich meine Alternative mit der Busbuchung auf die mich sogar der Supervisor noch gebracht hat muss man fairerweise sagen war glaube schon eine ganz gute Idee letztendlich gewesen Die paar Euro, die dann da flöten gegangen sind.
00:12:54: Okay was soll's?
00:12:56: Allerdings die ganze Reise der Flieger hatte dann in Frankfurt.
00:13:01: ich weiß schon die Uhrzeit gar nicht mehr aber ich glaube der sollte so um halb neun abends rausgehen.
00:13:06: Patte und Valerie die zwei lieben haben mich ja noch zum Flughafen gefahren freundlicherweise.
00:13:11: Ich war ja zu dem Zeitpunkt auch schon wieder oder was heißt wieder alleine Zu Hause.
00:13:16: meine Schwester ist zwei Tage vorher nach Neuseeland gereist.
00:13:20: Meine Eltern sind einen Tag vorher nach Indien geflogen, die habe ich noch zum Flughafen gebracht.
00:13:26: also ich war dann plötzlich von eben auf jetzt nicht nur wieder alleine in Vietnam sondern auch vorhin schon quasi zur Einstimmung ein Tag allein in Deutschland gewesen.
00:13:36: so mein letzter Tag also im Haus zumindest den letzten Abend alleine.
00:13:41: und ja der Flug hätte glaube ich um halb neun rausgehen sollen und ging dann aber irgendwann Nach elf oder so erst raus, also eigentlich schon nach der ... Nach der Sperrzeit vom Flughafen haben die den dann doch noch irgendwie rausgedrückt.
00:13:56: Ich weiß nicht genau was passiert ist aber da musste irgendwas vorgefallen sein weil zwei oder sogar dreimal war die Polizei im Flieger gewesen und ich meine auch dass sie am Ende jemanden mit rausgeschleift haben.
00:14:09: Also da war wohl irgendetwas nicht so ganz in Ordnung Und dadurch hat sich das natürlich alles ewig hingezogen.
00:14:14: und so wurden aus meinen dreieinhalb Stunden Umsteigezeit in Delhi, dann ganz schnell nur noch ... forty-fünf Minuten glaube ich.
00:14:25: Also ich weiß nicht ob ich jemals so eine knappe Umsteigezeit hatte.
00:14:29: War durchgebucht ist ja klar war beides India beide Flügel.
00:14:35: von daher war das schon mal ganz okay weil ich dachte ok dann müssen die ja irgendwas machen da müssen sie im schlimmsten Fall vielleicht sogar auf mich warten.
00:14:41: mein Gepäck war auch durch gebucht aber das war trotzdem Stress ohne Ende.
00:14:47: und wer den Chaos Flughafen in Delhi kennt, der ja auch nicht gerade klein ist.
00:14:51: Der weiß wovon ich rede.
00:14:53: also erst mal bin ich aus dem Gate raus schon an allen Leuten teilweise rempelnd vorbeigerannt.
00:15:04: mehrfach musste ich mich entschuldigen über die ganzen.
00:15:09: wie nennt man dann nicht Rolltreppen aber so Laufbänder rennend bis zur Sicherheitskontrolle, wo ich auch noch mal durch musste für ins andere Terminal.
00:15:19: Ne es war gar kein anderes Terminal aber für den anderen Bereich zu kommen, für die internationalen Flüge dann wieder oder irgendwie sowas.
00:15:26: und dann wurde ich dort in der Schlange gestanden.
00:15:29: da wurde schon ausgerufen und haben sie gesagt hier Mr Eckert für nach Saigon habe ich die Hand gehoben zack durfte ich an allen vorbei und auf der anderen Seite haben Sie mich mit so einem Mini Ketti zum Golfwagen, dann bin ich auch noch nie mitgefahren am Flughafen.
00:15:47: Dann haben sie mich zum Gate gekarrt und ich glaube zehn Minuten vor Abflugzeit oder was kam ich am Gate an?
00:15:52: Ich war mit Abstand der Letzte fix und fertig!
00:15:56: Da hat mir auch gefühlt wie das letzte in dem Moment.
00:15:59: aber ja ich habe es hingekriegt, am Ende hat's gepasst und mein Gepäck ist auch mitgekommen.
00:16:06: Das hab' ich dann auch in Saigon freudig in Empfang nehmen dürfen.
00:16:10: von daher lief´s ja War alles gut, letztendlich.
00:16:16: Aber trotzdem so eine Reise... So ein Stress gerade beim Umsteigen den brauche ich auch nicht nochmal vor allem nicht in Delhi weil da läuft ja auch nicht immer alles so reibungslos an dem Flughafen.
00:16:27: und dann wieder in Vietnam zu sein war natürlich im ersten Moment irgendwie cool und schön klar aber es war auch echt ein komisches Gefühl.
00:16:37: also einfach ne ganz andere Welt.
00:16:40: hier.
00:16:43: Mit dem Fahrrad war das ja so ein Ding, dass du immer mehr und mehr in diese Richtung gekommen bist.
00:16:48: Und dich auch über die ganzen anderen Länder daran gewöhnt hast.
00:16:52: Und jetzt diese Rückreise mit dem Flieger... Das war einfach von Deutschland nach Vietnam.
00:16:59: Also jeder der die Reise mal gemacht hat.
00:17:03: Der weiß was ich meine, wovon ich rede.
00:17:08: Das ist einfach kaos pur und ich wusste es ja.
00:17:10: Ich war ja drei Wochen vorher gerade erst da gewesen, aber es ist auch erschreckend wie schnell man wieder in dieses deutsche System dann reinfällt in diese deutschen Muster, in dieser deutsche Denkweise.
00:17:26: das war wirklich Wahnsinn!
00:17:28: Das habe ich dann eigentlich erst gemerkt als ich wieder in Vietnam ankam Wie chaotisch ich das im ersten Moment fand, wie mich das schon fast ein bisschen gestresst hat, was es vorher definitiv nicht tat.
00:17:44: Hat sich auch wieder gelegt nach ein paar Tagen klar aber war schon erstaunlich zu sehen wie schnell sich das so ändern kann innerhalb von gerade mal drei Wochen ja.
00:17:56: deswegen gemischte Gefühle auch da.
00:17:59: bei der Ankunft Bei meiner Gastfamilie war es ein bisschen etwas anderes.
00:18:03: Da war eher Freude angesagt vor allem über die Gastgeschenke die ich alle mitgebracht habe.
00:18:09: Ich bin ja mit einem relativ leeren Koffer nach Hause geflogen.
00:18:12: Klar, was soll ich auch groß mitnehmen?
00:18:15: Ich habe ja nicht so viel dabei gerade so Klamotten-Technik und so... Was ich am Fahrrad mit mir rumschleppe Und ich wusste wie es um das Wetter in der Heimat bestellt ist.
00:18:25: Also hab' ich da eh nichts groß mitgenommen.
00:18:27: Im Gegenteil, ich habe eher einen fast leeren koffer mitgenommen weil ich wusst, dass ich nehme dann einiges mit zurück.
00:18:32: So war's letztendlich auch auf der Rückreise bei der Koffe bis Anschlag voll also Gewichtstechnik auf jeden Fall.
00:18:40: Ich habe nämlich nicht nur Gastgeschenke in Form von Schokolade, Haribo und Wein und weiß nicht was mitgebracht.
00:18:53: Sondern natürlich auch ein paar Sachen für mich unter anderem drei Kilo Haferflocken, was im Nachgang völlig übertrieben war.
00:19:01: In dem Moment hab ich es für eine gute Idee gehalten aber ja... Als ich alles in die Fahrradtaschen packen musste und ein paar Tage später fand ich die Idee gar nicht mehr so gut.
00:19:10: Das war dann wirklich wieder der Moment des Konsumverhaltens, oh shit!
00:19:16: In Vietnam kriege ich die Haferflocken nicht beziehungsweise sind sie da endlos teuer.
00:19:22: Da zahlste einfach für Vierhundert Gramm vier Euro, dreieinhalbzig vier Euro.
00:19:28: Und im Rewe gab es die Dinger halt für einen halben Kilo für sechzig-sebzig Cent oder was ja Auch wenn sie von Jahr waren tatsächlich.
00:19:37: Aber ist ja völlig egal.
00:19:39: und dann habe ich gedacht, ja gut, da nehme ich jetzt drei Kilometer mit, wenn ich die Möglichkeit hab.
00:19:44: Das war auf jeden Fall ein bisschen dumm von mir aber gut.
00:19:51: Sei es drum!
00:19:53: Wie schon gesagt, die Gastfamilie haben sich über alle Geschenke gefreut.
00:19:56: Wurst habe ich auch noch mitgebracht genau.
00:19:59: Ich habe natürlich ein bisschen abgeklopft.
00:20:00: über was sie sich so freuen würden hab ich noch getrocknet, du wurdest mitgebracht.
00:20:04: Schokolade, Haribo, Knoppers... So ein paar klassiker halt, ne?
00:20:09: Deutsche Klassiker was du dort nicht bekommst oder nur sehr schwierig und dann teuer bekomm's.
00:20:16: Weil die haben mir auch viel für mich gemacht und dann fand ich es ganz schön den einfach ein bisschen was zurückzugeben und etwas mitzubringen dann auch.
00:20:27: von daher war da auf jeden Fall Freude am Start was das angeht.
00:20:35: Meine Ankunft war dann auch erstmal von Feierlichkeiten begleitet tatsächlich, direkt am ersten Abend als ich wieder in Saigon angekommen bin.
00:20:45: Nee Quatsch das war der zweite!
00:20:46: Ich kam ja super spät an und habe da eigentlich auch nichts gemacht nur wieder zu guten Yuan nach Hause ab ins Bett gefallen mit diesem ganzen Umsteiger-Kaus, da konnte ich sowieso nicht schlafen im Flieger alles hin und her.
00:21:03: Und dann war ich endlich froh zu pennen.
00:21:05: Dann habe ich glaube ich fünfzehn Stunden gepennt!
00:21:08: Das war mehr schlecht als recht im Nachhinein was den Jetlag angeht klar aber ich war so fertig... Da ging nix.
00:21:16: das war echt krass.
00:21:17: also die Reise hat mich schon ganz schön geschafft und abends habe ich mich dann trotzdem rausgeschleift zur den Nachbarn kleine Feierlichkeiten.
00:21:29: Und ein sehr schönes Ritual, von dem ich euch gerne erzählen würde was ich echt spannend fand weil dort gab es Feierlichkeit zum Jahrestag eines Verstorbenen und das fand ich ganz spannend nicht nur wie sie das gemacht haben typischer Vietnam Style natürlich einfach Straße abgesperrt und Parola vorne hingestellt Ich meine das war eh so eine Seitenstraße aber Parola vorhin gestellt Die Straße zugemacht.
00:21:58: Und das war es, die Leute sind trotzdem irgendwie in die Straße reingefahren und haben dann ja ohne zu meckern und irgendwas also gemerkt haben gut hier geht's nicht durch rumgedreht sind wieder rausgefahren.
00:22:09: Also da war trotzdem regerbetrieb und dann haben sie einfach paar tische herausgestellt vier fünf tiche mit jeweils acht oder zehn stülen glaube ich und Haben sich da so aus der Nachbarschaft getroffen und zusammengesetzt, was gegessen und gequatscht.
00:22:28: Und das alles eben zum Jahrestag eines Verstorbenen von einer der Nachbarsfamilien.
00:22:38: Die Jung hat mir erklärt ja es ist ganz normal dass jeder Jahrestage eines Verstormenden der Familie gefeiert wird was natürlich erst mal ein bisschen skurril für uns klingt, weil klar wie ich eben schon gesagt habe oder eben so ein bisschen das Thema ja schon mit mit tot und so angeschnitten hab ist es ja nicht nur immer noch glaube ich ja so'n sehr ungewohntes fast schon ein tabuthema bei uns in der westlichen welt in europa in deutschland wie auch immer.
00:23:14: Und dass is halt hier in vietnam gar nicht der fall.
00:23:18: Das fand ich echt schön zu sehen, dass man dort einfach ganz anders damit umgeht.
00:23:24: Dass man um den verstorbenen eben zu gedenken jedes Jahr am Jahrestag eine kleine Feierlichkeit ausrichtet und die Nachbarn alle zusammenkommen Und eben ja feiern.
00:23:39: das ist natürlich keine riesige Party Aber trotzdem da gibt es ein bisschen Musik ist jetzt auch keine super ausgelassene Stimmung.
00:23:46: also nicht falsch verstehen aber Ja die Leute lachen zusammen, feiern eben zusammen, trinken essen was.
00:23:52: Das läuft ein bisschen Musik und so hält man die Verstorbenen in Erinnerung.
00:23:59: das fand ich richtig schön zu sehen wie man dort einfach damit umgeht dass man nicht alleine für sich vielleicht auch irgendwie so ein bisschen in stiller Trauer und so ist sondern dass man eben in der Gemeinschaft das Ganze so ein bisschen zusammenfeiert und den Verstorbenen somit auch zusammen in Erinnerung behält.
00:24:32: Also finde ich einen sehr schönen und interessanten Weg mit sowas umzugehen.
00:24:40: Kleine Überleitung hier zu einer anderen Geschichte, die mich auch sehr interessant fand, die mir jetzt gerade in den Kopf gekommen ist was das Essen angeht.
00:24:50: Ich habe ja ohnehin schon einiges gegessen.
00:24:52: Das ist jetzt vielleicht eine bisschen makabere Überleitung auch, gerade ging es irgendwie um den Tod und jetzt geht's zum Essen.
00:24:58: aber ich hab gerade keinen anderen Weg gefunden.
00:25:02: Ich glaube ich muss mich mit dem Podcast Aufnahmen wieder mehr finden um hier ein bisschen entspannter und flüssiger zu reden.
00:25:15: nach wie vor fehlen mir manchmal Deutsche Wörter, auch wenn ich jetzt gerade länger in Deutschland war.
00:25:21: Meine Denkweise ist doch eher ins Englische gerichtet und ich muss dann kurz mal darüber nachdenken wie ich das jetzt am besten im deutschen formulieren.
00:25:32: Anyway!
00:25:33: Da war wieder das Englisch.
00:25:35: Ich habe etwas Interessantes gegessen ohne es vorher zu wissen weil ansonsten hätte ich's wahrscheinlich nicht gegessen Und zwar hieß das Gericht Tcharoi Ja Roy, glaube ich gesprochen.
00:25:48: Also zwei Wörter C-H-A und R-Jah Und R-U-O-I geschrieben, Roy Wer das gerne googeln mag Ich kann ja vielleicht hier einen Link dazu mitschicken Den wir in die Podcastbeschreibung mit einfügen können.
00:26:07: Wer einen empfindlichen Magen hat der sollte es besser nicht googeln.
00:26:11: Wie gesagt, ich hätte es jetzt nicht gegessen Wenn ich's vorher gewusst hätte, glaub' ich.
00:26:16: Aber ja, es war ein Omelett.
00:26:19: Es sah aus wie ein Omelet auf jeden Fall.
00:26:21: Es enthielt auch Ei aber eben nicht nur Ei.
00:26:24: der Großteil davon war ja sagen wir mal Fleisch Nur nicht die Art von Fleisch wie wir sie wahrscheinlich essen würden.
00:26:34: und zwar waren das war dass ein Sandwürme Omelette Das waren Kleingemachte Sandwürmer, im Nachhinein kam es mir dann auch.
00:26:45: Weil ich habe morgens bei der Mutter von Jung so eine riesel Schüssel mit Sandwörmern eingelegt neben der Schwühle gesehen und hab mich da schon gewundert was damit passiert Und am Abend gab's das besagte Omelet aber in dem Moment nicht geschaltet und den Zusammenhang hergestellt.
00:27:10: Sie hat mir gesagt, könnte ein bisschen speziell schmecken.
00:27:15: Tats eigentlich noch nicht mal so sehr.
00:27:17: also ich würde es auch nochmal essen wenn ich vorher nicht wissen würde.
00:27:22: aber ja dieses Vor- nachher Bild im Kopf zu haben war schon ein wenig unschön.
00:27:31: sagen wir's mal so geschmacklich was echt gut Schmeckt halt nach Ei und irgendwie ein bisschen was Fleischigen drin, so ein bisschen hackfleischmäßig schon fast.
00:27:42: Und ja mit den Gewürzen usw.
00:27:44: geht es eigentlich auch ziemlich viel unter.
00:27:48: aber das Bild dazu im Kopf zu haben... Das hätte nicht unbedingt sein müssen.
00:27:58: Sagen wir's mal so.
00:28:00: Lassen wir's mir dabei!
00:28:02: Interessant?
00:28:04: Was man...?
00:28:05: in anderen Ländern so zu essen bekommt.
00:28:08: Und wenn man in anderen Ländern so trifft, hier kommt die nächste Überleitung weil da gab es auch noch eine spannende Geschichte zu erzählen.
00:28:16: für diejenigen unter euch die schon lange hier dabei sind beim Podcast Die können sich vielleicht noch aus an die gemeinsame Zeit von Sascha und mir im Griechenland erinnern Da sind wir ja lange mit einem anderen deutschen Pärchen zusammen gereist.
00:28:40: und plötzlich kurz nachdem ich wieder in Saigon angekommen bin, habe ich eine Nachricht auf dem Handy gekriegt.
00:28:50: Und dann hat der gute Sandro mir eine Nachicht geschickt weil wir sind ja damals zusammen mit Sandro & Lea einige Wochen lang durch Albanien und Griechenland gereist bevor wir uns dann wieder getrennt haben.
00:29:05: Und der Sandro hat mir eine Nachricht geschickt und er gesagt, ich bin in Saigon.
00:29:09: Wo bist du?
00:29:10: Bist du noch hier?
00:29:11: Lass uns treffen!
00:29:15: So kam es dann aus, so haben wir das gemacht.
00:29:18: Am nächsten Tag haben wir was ausgemacht und haben uns zusammen in diesem sehr bekannten Café-Haus getroffen.
00:29:27: Ein Kumpel von ihm, der gute Ming ein deutsch- vietnamese und Jung meine Gastgeberin Die waren auch noch mit dabei, auch mit am Start.
00:29:39: Und ja war ein cooler Abend.
00:29:41: also das Caféhaus war sehr spannend.
00:29:43: Das ist ich glaube acht neun Stockwerke hoch und hat auf jedem Stockwerk mehrere Cafés schön dekoriert.
00:29:51: jedes Kaffee hat so ein bisschen seinen eigenen Style.
00:29:56: Und ja, man kann einfach so nur übertreppen.
00:29:58: Nee, stimmt gar nicht!
00:29:59: Man kann auch mit dem Aufzug fahren aber der kostet extra.
00:30:02: Ansonsten geht man über Treppen halt über die einzelnen Stockwerke hoch, guckt sich die Cafés alle ein bisschen an, sucht sich eins aus, sitzt sich hin und die haben alle vorne einen Balkon zur Straße raus.
00:30:14: Da kann man ganz entspannt auf einem Balkon sitzen, Kaffee trinken oder irgendwie eine Kleinigkeit oder sowas essen.
00:30:22: also war mega cool.
00:30:23: da haben wir ein paar Stunden zusammen verbracht.
00:30:26: Sandro und Ming haben uns ein bisschen ausgetauscht.
00:30:29: Ich habe den beiden viel von meiner Reise in Vietnam erzählt, weil die kamen gerade erst an.
00:30:36: Die wollten Mings Familie besuchen der wie gesagt Deutsch-Vietnamese ist und eine einmonatige Reise durch Vietnam machen.
00:30:47: Ich meine einen guten Tour Guide hat er sowieso mit dem Ming aber der war auch schon viele Jahre nicht dort gewesen.
00:30:51: von daher habe ich denen glaube ich ganz gut helfen können mit ein paar Tipps und Tricks zur Seite gestanden.
00:31:01: Ich bin gespannt, was die zwei noch so zu erzählen haben in den nächsten Tagen und Wochen, was ihre Vietnam-Reise angeht, was sie alles so erlebt haben.
00:31:11: Ansonsten habe ich ja die Zeit in Saigon noch ein bisschen genutzt und hab mein Laos Visum dort beantragt.
00:31:21: Hab noch einfach zwei drei Tage auch mal wieder runtergefahren und um wieder dort anzukommen.
00:31:29: Und dann stand auch Rückzug.
00:31:31: jetzt schon der nächste Abschied auf dem Programm, und zwar der aus Saigon.
00:31:41: Der war nicht weniger schwierig.
00:31:44: also ich war ja da schon sehr integriert in die Familie von Jung Ich habe ja auch einiges dort gemacht.
00:31:57: Die hatten auch wieder einige Aufgaben für mich, habe ich ganz vergessen eben als ich zurückkam von der Deutschlandreise.
00:32:08: Auf dem Heimweg vom Flughafen hat sie mir schon gesagt dass ihre Mutter sich um einiges gebeten hat wenn ich dann wieder da bin was ich alles machen darf.
00:32:16: Habe ich natürlich gerne gemacht.
00:32:18: Ich hab irgendwie noch einen neuen Wasserhahn installiert und einen Regal aufgehängt wo sie irgendwie die Sachen trocknen können nach dem Spülen.
00:32:27: Ich habe einen Router installiert, ich weiß gar nicht was ich da noch so gemacht habe.
00:32:31: also in den Tagen die ich da war wurden mir auf jeden Fall nicht langweilig ein paar Dinge erledigt.
00:32:38: von daher ja war es auch da natürlich nicht ganz so einfach auf Wiedersehen zu sagen oder Tschüss zu sagen weil ein Wiedersehen wird's wahrscheinlich zumindest in absehbarer Zeit nicht geben.
00:32:54: Man weiß nie wo es einen hin versteckt, ist klar.
00:32:57: Aber realistisch ist erst mal nicht dass ich in den nächsten Jahren wieder dort hinkomme.
00:33:03: von daher war das eher ein Tschüss als auf Wiedersehen was mir auch nicht ganz so leicht gefallen ist.
00:33:12: und dann kam der moment der erste tag zurück auf dem Fahrrad.
00:33:17: Das war ein ganz komisches Gefühl kann ich euch sagen.
00:33:20: also Nach über einem Monat habe ich danach mal geguckt, weit über einen Monat.
00:33:26: Ich glaube die Nummer mit meinem Obsess fing ja irgendwie Anfang Dezember an und dann war es jetzt schon fast Mitte Januar als ich weiter bin.
00:33:41: Am siebten bin ich zurückgeflogen und dann glaub' ich jetzt was war's denn?
00:33:45: Glaub' ich der zwölfst?
00:33:46: oder was war das gewesen?
00:33:47: Als ich weitergefahren bin, ich weiß schon wieder gar nicht mehr.
00:33:50: Ist verrückt wie schnell die Zeit vergeht!
00:33:51: Jetzt ist es auch schon wieder fast eine Woche rum, wo ich auf dem Fahrrad bin.
00:33:56: Also echt!
00:33:58: Aber der erste Moment erinnere mich noch dran... Ich meine das klingt jetzt so weit hergeholt, erinnert mich noch daran vor einer Woche aber dieses Gefühl ist noch sehr präsent.
00:34:07: Das war ganz ganz komisch.
00:34:09: auf einmal wieder auf einem Fahrrad zu sitzen aus der Stadt raus zu radeln und dann auch wieder komplett alleine zu sein Und nur für mich sehr komisch.
00:34:24: Konnte ich überhaupt nicht greifen, einschätzen in dem Moment?
00:34:28: Das hat sich einfach nur komisch angefühlt!
00:34:31: Ich glaube das war wieder diese... Diese Ungewissheit dass man einfach nicht weiß was kommt jetzt, was passiert jetzt?
00:34:40: wo geht's jetzt hin?
00:34:42: auch wenn es eine Route natürlich gibt und es gibt ne Richtung und so aber ja einfach wieder dieses.
00:34:48: ich fahre jetzt wieder an den Tag hinein.
00:34:50: Ich habe kein fixes Ziel, wo ich abends ankomme.
00:34:54: Ich habe keine Unterkunft oder keinen Schlafplatz, keinen Zeltplatz abends.
00:35:03: Ich weiß nicht, wo aufs Klo gehen werde oder kann was es zu essen geben wird.
00:35:09: Was finde ich unterwegs?
00:35:11: Also so viele Dinge die ungewiss sind alles Kleinigkeiten.
00:35:16: aber ja muss man sich dann auch manchmal so ein bisschen mal vor Augen führen, weil das hat man in Deutschland glaube ich so in seinem Alltag nicht.
00:35:25: Also da macht man sich über solche Sachen halt keine Gedanken.
00:35:29: Wo schlafe ich heute Abend?
00:35:30: Wer denkt da zu Hause drüber nach?
00:35:32: Ja es sei denn ist immer irgendwelche speziellen Umstände.
00:35:35: aber ansonsten denkst du doch nie darüber nach wo schlaf ich heut Abend.
00:35:39: ja ist klar!
00:35:40: Ich habe meinen Bett da, meine Wohnung mein Haus was auch immer und Da kann ich heute Abend hingehen und da kann ich schlafen, da kann nicht duschen.
00:35:48: Da kann was essen im besten Fall und ansonsten gehe ich in den Supermarkt oder kaufe etwas oder hol mir sonst wo irgendwas.
00:35:56: also alle Möglichkeiten sind da die habe ich natürlich hier auch zu großen Teilen.
00:36:03: aber es ist doch auch einiges an Ungewissheit mit dabei und das ist glaube ich im ersten Moment immer wieder so ein Gefühl einfach so ein bisschen unbehagend unwohl mit fühlt, wenn man eben nicht diese Routine hat.
00:36:20: Nicht diese Sicherheiten hat glaube ich ganz normal.
00:36:24: aber ich kam auch relativ schnell wieder rein und habe mich gut gefühlt auf dem Fahrrad.
00:36:31: Hab Spaß den Spaß wiedergefunden hab schöne Momente gehabt nette Leute kennengelernt tolle Begegnungen.
00:36:39: Ich habe mich auch ruckzug direkt wieder verbrannt.
00:36:41: ja auch das kann ich euch sagen.
00:36:44: Am ersten Tag war es bewirkt, als ich aus Saigon raus bin.
00:36:47: Da habe ich keine Sonnencreme drauf gemacht und am zweiten Tag habe ich das erste Mittag so richtig gemerkt und dann erst Sonnecreme darauf gemacht und da war schon vorbei.
00:36:57: Direkt schön wieder die Fresse verbrannt den Zinken verbrannt.
00:37:01: also was soll ich euch sagen?
00:37:04: Was das angeht hab ich anscheinend nichts dazu gelernt gehabt.
00:37:10: Das ist aber auch Sonnengrem und Ich werden glaube In diesem und wahrscheinlich auch im nächsten Leben, keine Freunde mehr werden.
00:37:19: Aber ja ich habe es relativ entspannt angehen lassen.
00:37:23: Ich hab mir dann für die erste Nacht auch ... Ja ein Hotel war jetzt nicht unbedingt aber so ein Guest House genommen irgendwie für vier Euro oder sowas mit einem eigenen Zimmer mit Bar drinne einfach um wieder so ein Stück weit langsam reinzukommen.
00:37:38: Ich war auch zu faul muss ich ehrlich zugeben.
00:37:40: Ich wollte noch so ein bisschen eben diesen besacken Komfort haben und so, ja.
00:37:49: Ist ein bisschen entspannter haben als direkt wieder im Zeltplatz zu suchen und morgens eine Toilette zu suchen, eine Dusche usw.
00:37:59: Da war ich noch ein bisschen zu bequem in dem Moment.
00:38:02: Das ist jetzt auch schon wieder anders geworden nach ein paar Tagen.
00:38:04: aber ja am ersten Tag dachte ich komm die vier Euro kannst du dir jetzt auch gönnen.
00:38:11: nimmst immer so einen Zimmer.
00:38:12: warum nicht habe ich am nächsten Morgen direkt bereut Hätte ich ja fast vergessen, da war ja noch was.
00:38:19: Ich bin raus um mir einen Kaffee zu holen und habe beim Abschließen von der Zimmertür schon gemerkt, ah da ist irgendwie mit dem Schloss so das hakt ein bisschen und es ist nicht so wirklich fest in der Tür.
00:38:31: also man konnte wenn wir eine Schlüssel reinstecken hat man den Schloss ein bisschen in die Tür verschoben, so ein bisschen reingedrückt zwar ein bisschen Fumulei das schon abzuschließen und dann kam ich zurück nachdem ich mir den Kaffee geholt habe und wollte halt meine Sachen packen und los.
00:38:50: Und zack ging die Zimmertür nicht mehr auf, ich konnte die Tür nicht mehr ausschließen.
00:38:55: Der Schlüssel wollte einfach nicht mehr ins Schloss und... Ich hab's nicht hinbekommen!
00:39:02: Ich hab dann den Hotelmanager oder den Inhaber dazu geholt.
00:39:09: Der ist das Ganze ein bisschen rustikaler angegangen.
00:39:11: Er hat es am Ende noch schlimmer gemacht, weil er dann den Schloss, als er den Schlüssel feste reindrücken wollte und sogar noch mit einem Hammer drauf gehaut hatte, hat er dann das ganze Schloss durch die Tür durchgehauen und das ist innen drin auf dem Boden gefallen samt dem Schlüssel.
00:39:25: also war's dann komplett vorbei Und dann hat der Schlüsseldienst oder einen Türöffner wie auch immer man das beschreiben will.
00:39:34: In Vietnam hat er da angerufen der Typ Garm Hammer, Meißel, Säge weißt der Geier.
00:39:41: was hat er dann irgendwann diese Tür wieder auf gekriegt.
00:39:44: Ich habe da nur im Hinterhof gesessen und hab meinen Kaffee getrunken.
00:39:48: in der Zeit alles im Alp glaube ich zwei Stunden hat die ganze Nummer gedauert mit Probieren von meiner Seite und der Aktion des Inhabers plus der Schlüsseldienst und dann haben sie dann irgendwann die Tür wieder aufgehabt.
00:40:03: Da war der Morgen also auch durch.
00:40:05: da habe ich schon mal direkt zwei Stunden Zeit für nichts verblämpert, da war es glaube ich dann elf oder so bis ich endlich mal aufs Fahrrad kam.
00:40:14: Also ja mein Start zurück auf dem Fahrrad war ein wenig holprig.
00:40:21: mittlerweile hat sich das alles wieder ein bisschen gelegt.
00:40:24: Ich hatte richtig schöne Tage danach und bin durchs Mekong Delta gefahren.
00:40:28: Ich habe natürlich eine andere Route gewählt als das letzte Mal sehr klar weil das hatte ich ja schon gesehen.
00:40:35: Ich wollte noch mal ein paar andere Dinge sehen, wer sich daran erinnert.
00:40:38: Ich habe das Mekong Delta ja vor ein paar Wochen schon bereist und war ja sogar schon an der Grenze zu Kambodscha gewesen.
00:40:45: Ich war ja sogar kurz in Kambodsa in dem Sinne bevor mein kleiner Obsess dahinten rum gesagt hat.
00:40:54: So Junge du fährst jetzt mal keinen Fahrrad mehr!
00:40:57: Deswegen wusste ich schon was mich erwartet.
00:41:01: aber durch eine andere Route war es auch diesmal wieder Super schön, also das echt einfach traumhafte Gegend dieses Mekong Delta.
00:41:11: Das wirklich hat so viel Spaß gemacht da wieder lang zu fahren die ganzen netten Menschen zu treffen überall diese kleinen Seitenstraßen entlang zu radeln umgeben von Wasser alles ist grün bunt super einfach.
00:41:29: also die ganze Vegetation dort frische Früchte, frisches Obst, friges Gemüse.
00:41:37: Alles was halt dort überall angebaut wird.
00:41:40: und ja die Leute sind auch irgendwie nochmal eine Spur freundliche.
00:41:45: also generell sind die Menschen in Vietnam ja eh superfreundlich für mein empfinden.
00:41:51: aber das ist noch mal ne Schippe mehr obendrauf dort Und ich hatte einfach wieder eine richtig tolle Zeit.
00:41:59: Ich bin dann noch über Kanto gefahren.
00:42:02: Das ist, glaube ich so eine der größeren oder die größte Stadt im Mekong Delta und habe mir dort ganz früh morgens den schwimmenden Markt angeguckt.
00:42:14: das war ein bisschen heftig.
00:42:15: da musste ich irgendwie um vier oder was glaub ich aufstehen um fünf am Flussufer am Hafen sozusagen zu sein und von dort konnte sie dann mit dem Boot losfahren.
00:42:27: und dann haben wir uns mit einem Gruppenboot.
00:42:33: Sorry, haben die uns dann über den Mekong geschippert.
00:42:39: zu dem schwimmenden Markt.
00:42:41: Es ist einer der größten schwimmende Märkte in ganz Südostasien besonders im Vietnam natürlich.
00:42:50: und ja... Die verkaufen dir einfach alles also alles was du auf einem normalen Markt auch bekommst.
00:42:55: Bekommst du halt dort aufm schwimmendem Markt von Kaffee den ich morgens dort getrunken habe?
00:43:00: Über Gemüse, Obst sowieso Fleisch Auch das oder irgendwelche... keine Ahnung.
00:43:08: Schmuckwaren und wie sagt man, nicht nur Lebensmittel sondern auch Haushaltswaren Klamotten einfach alles.
00:43:21: Zwischendrin hast du dann noch diese riesigen ja schwimmenden Häuser eigentlich wo das Boot immer mal angehalten hat.
00:43:28: Dann konntest du da so ein bisschen durchlaufen.
00:43:30: Da waren wir so kleine Supermärkte.
00:43:32: drinne Konntest alle möglichen Sachen probieren, die sie da auch frühmorgens schon frisch gemacht haben.
00:43:39: So wie so kleine Kuchen und kleine Krepp oder auch frittierte Frösche habe ich probiert.
00:43:46: So kleine Mini-Frösche war eine spannende Erfahrung.
00:43:52: War jetzt nicht so schlecht, wie es erwartet hätte aber ist jetzt auch nicht so als müsste ich noch mal essen.
00:43:59: Aber ja insgesamt also der schwimmende Markt in Kantor, der war schon wirklich richtig schön cool zu sehen und eine tolle, tolle Erfahrung die ich da mitnehmen konnte.
00:44:11: Da war ich sehr happy darüber dass sich das gemacht habe.
00:44:15: nicht ganz so happy war der Moment als ich dann wieder aufs Fahrrad gestiegen bin.
00:44:20: da war ich anscheinend doch noch nicht so richtig wach.
00:44:22: Ich weiß gar nicht mehr was da passiert ist.
00:44:24: Ich merke es jetzt immer noch.
00:44:26: Es tut auch immer noch weh aber ich kann euch leider nicht sagen Was ich da geschafft hab also Wahrscheinlich noch nicht richtig wach.
00:44:36: Ich war ja Dummheit, die ich da gemacht habe.
00:44:42: Auf der linken Seite mit dem Fuß und den Flip Flops.
00:44:48: Ich fahre in letzter Zeit fast nur noch mit Flip Flobs von den Pedalen abgerutscht.
00:44:52: Dadurch hat das rechte Pedal dann natürlich irgendwie zurückgeschlagen.
00:44:57: Und dann bin ich auch nach vorne runter gerutscht.
00:45:00: und während ich vorne mit dem rechten Bein runtergerutsch bin mit dem Pedal, mit diesen schönen Schrauben die ja tatsächlich in den Pedalen drin sind damit man da ganz gut Kripp hat.
00:45:13: Ich habe ja Mountainbike-Pedale auf meinem Fahrrad drauf.
00:45:16: Hat es mir dann schön hinten die komplette Wade aufgerissen.
00:45:21: Da ist erst mal richtig ordentlich geblutet.
00:45:26: losgefahren bin ich dann trotzdem als wirklich just in dem Moment passiert wo ich beim Hostel, an dem ich übernachtet hatte losfahren wollte.
00:45:37: Nachdem ich zurückkam von dem schwimmenden Markt und ja war ein etwas unschöner Start aber okay ich bin dann trotzdem losgefahren hab das soweit immer mal wieder abgetupft.
00:45:53: schön war das nicht kann ich euch sagen besonders nicht als ich da noch angefangen habe zu schwitzen und der Schweiß da reingelaufen war weil es waren so drei Stellen wo es mich ganz gut erwischt hat, wo es auch ein paar Zentimeter lange Wunden gegeben hat und die waren unterschiedlich tief.
00:46:10: Und an der einen Stelle war's schon bisschen unangenehm tief.
00:46:14: Hat auch jetzt zwei drei Tage gedauert bis das so einigermaßen zu ist und sich jetzt halbwegs okay anfühlt.
00:46:28: Gut ist immer noch nicht.
00:46:29: Es ist jetzt nicht wahnsinnig entzündet, aber es ist so leicht der Entzündungsherd rundrum wie das eben bei so einer Wunde ist.
00:46:37: Den merke ich schon und ja trägt nicht zur Entspannung bei.
00:46:42: wenn ich die Wadenmuskulatur beim Strampeln anspannen muss dann ist das eher unschön.
00:46:49: Aber gut!
00:46:49: Passiert Erfahrung gemacht.
00:46:53: So ist es Ja und so ging die Tage dahin.
00:46:57: Ruck zurück.
00:46:59: vier fünf Tage Waren sie jetzt, glaube ich gewesen auf dem Fahrrad bis zur Grenze hier nach Kambodscha.
00:47:07: Also ich bin jetzt wirklich nur noch... Ich weiß gar nicht.
00:47:10: In Tianbin heißt der Ort.
00:47:13: Nur noch irgendwie ein paar Kilometer von der Grenze entführt.
00:47:19: also keine fünf Kilometer bin ich von der grenze weg muss nur da hinten eigentlich über den Fluss rüber und über den Mekong oder einen Teil vom Mekung und dann geht es Rein nach Kambodscha.
00:47:33: Morgen geht es rein, in das nächste Reiseland.
00:47:39: Ja auch da verabschiede ich mich irgendwie wieder so ein bisschen mit einem lachenden und einem weinenden Auge weil die Zeit in Vietnam, wie ich ja schon vorhin kurz angerissen habe, die war wirklich unglaublich schön für mich.
00:47:58: Ich hatte so eine gute Zeit hier Viermal ein und ausgereist, also ich habe mir vier mal diese forty-fünf Tage freies Visum oder visumsfrei geholt.
00:48:13: Nach der ersten Einreise oben im Norden nochmal einen Visa Run mit China dann rüber nach Laos wieder zurück nach Vietnam und jetzt noch das vierte Mal eine Reise nach Cambodia.
00:48:25: gut die war dann eher ungewollt aber trotzdem Ja, unser fünftes Mal sogar ja noch mit der Rückreise nach Deutschland.
00:48:32: Also ihr seht schon und für diejenigen, die mich kennen, die wissen das auch Vietnam ist für mich einfach ein Traumland.
00:48:40: also es war sowieso unglaublich wieder hier zu sein.
00:48:44: Es war jetzt mein drittes mal Und dass dann auch beim Fahrrad noch natürlich Die anderen Male war ich mit dem Flieger da Beziehungsweise bin ein bisschen durch den Motorrad durchs Land gereist.
00:48:57: aber jetzt dass ich das Relant noch mal so erleben, so sehen durfte mit dem Fahrrad.
00:49:05: Das letzte Mal ist auch schon neun Jahre her und nach einer langen Zeit ja nach über zwei Jahren Reise auf den Fahrrad dann wieder hier anzukommen.
00:49:18: Das war schon echt...das war schon besonders!
00:49:23: Klar es hatte auch seine Höhen, seine Tiefen.
00:49:26: Es waren auch harte Momente dabei, das habe ich euch ja auch erzählt.
00:49:32: Es waren vor allem körperlich schwierige Momente dabei.
00:49:37: Ich denke da so an den Anfang zurück mit der Hitze, mit der Luftfeuchtigkeit oben im Norden im Juli-August als noch Sommer und Regenzeit ein bisschen war.
00:49:50: Das war ja einfach nur geisteskrank was da abgelaufen ist wie ich geschwitzt habe wo ich teilweise schon nicht mehr schalten konnte weil ich so verschwitzt war, weil ich den Schaltgriff nicht mehr drehen konnte.
00:50:06: Wo ich mich auch das ein oder andere Mal wieder gefragt habe was mache ich hier eigentlich?
00:50:10: Diese typische Frage die immer mal wieder aufkommt und der ganze Regen wenn du mal wieder nichts machen konntest.
00:50:20: ja aber es gab halt auch eben diese unglaublich schönen Momente die ich erleben durfte Als die Regenzeit vorbei war, als es aufgehört hat zu regnen Ha Long Bay zum Beispiel Hanoi auch Saigon natürlich auch Die Zeit dort jetzt also Nicht nur die Menschen die mir hier so viel gegeben haben.
00:50:47: Die gesamte Kultur einfach von vorne bis hinten das Essen Also da war wirklich ja Da war wirklich einfach alles dabei für mich Für mich nach wie vor ein Traumland, nicht umsonst habe ich es damals schon auf meinen Unterarm tätowiert.
00:51:09: Ich wollte noch ein weiteres Tätto hier machen eigentlich in Saigon, kam am Ende leider nicht mehr dazu.
00:51:14: wir konnten uns nicht so ganz einigen vom Motiv und auch von preislichen her mit dem Tätowierer, mit dem ich ein bisschen gesprochen hätte.
00:51:21: Wäre nochmal ein schönes Andenken gewesen.
00:51:23: aber auch so...ich nehme unglaublich viel mit aus der Zeit unglaublich viel Positives über die Über die Einstellung der Menschen, über die Einstellungen der Leute hier zum Leben und ja über das Miteinander was Vietnam einfach ausmacht wie die Menschen hier miteinander umgehen.
00:51:47: Die atemberaubenden Landschaften von Norden nach Süden Wie sich das Land ändert...die kulturellen Einflüsse.
00:51:57: also es ist wirklich Ja, wenn ich nicht aufhört zu reden an der Stelle dann komme ich aus dem Schwärm gar nicht mehr raus.
00:52:06: Ihr hört schon es ist einfach für mich nach wie vor ein Traum hier zu sein.
00:52:10: deswegen gehe ich eben auch mit einem weinenden Auge und nicht nur mit einem lachenden wenn ich jetzt auf die nächste Etappe nach Kambodscha blick sondern eben auch ja da ist schon einiges an Weemut mit dabei das landet entgültig zu verlassen, zwischenzeitlich war ich ja hier und da mal draußen klar mit der reise mit deutschland auch aber jetzt weiß ich dass ich zumindest so schnell erstmal nicht zurückkommen werde.
00:52:42: das lachende aug ist dann natürlich die voraussicht dass meine älterne mich besuchen kommen.
00:52:48: So als kleiner kleine Vorschau auf das was noch kommt in kambodscha.
00:52:56: dadurch ist mir der abschied Von denen beiden in Deutschland natürlich ein bisschen einfacher gefallen, weil ich wusste dass wir uns ja in paar Wochen wiedersehen.
00:53:06: Die Reise dahingehend war schon länger geplant.
00:53:11: Schon bevor klar war das ich nach Hause komme.
00:53:14: deswegen haben wir gesagt Wir halten jetzt dann trotzdem daran fest.
00:53:17: Ich hatte ja kurz erwähnt die beiden sind nach Indien geflogen und haben dann eben gesagt okay Das ist ja schon mehr als die Hälfte der Strecke Dann kommen wir dich Da drüben noch mal besuchen, ursprünglich war unser Plan uns in Thailand zu sehen.
00:53:31: Aber ja mit der ganzen Heimreise und dem Obsess
00:53:34: usw.,
00:53:36: haben wir dann schon relativ früh auf Cambodja geswitched als es realistisch war dass das absehbar ist, dass das zeitlich sich ausgeht und daran haben wir jetzt auch festgehalten.
00:53:48: deswegen freue ich mich dahingehen natürlich auf Cambodia nicht nur als Land an für sich was wahrscheinlich doch deutlich anders wird als Vietnam denke ich.
00:54:01: Das sind zumindest meine Erwartungen, die ich eigentlich gar nicht haben will.
00:54:06: aber ja das ist so meine Vorstellung davon und auch meine Erinnerung gleichzeitig von meinem letzten Kambodscha-Besuch der auch neun Jahre her ist wie Vietnam auch.
00:54:19: Von daher freue ich mich!
00:54:22: dass ich Kambodscha mit Sicherheit auch nochmal auf eine ganz andere Weise erleben werde und erleben darf, nämlich eben mit meinen Eltern gemeinsam.
00:54:32: Und nicht nur für mich alleine auf dem Fahrrad.
00:54:34: das wird bestimmt ein guter Mix werden.
00:54:36: Ich werde einen Teil allein auf den Fahrrad sehen aber ich werde auch große Teile mit meinen Eltern zusammensehen.
00:54:42: die werden knapp zwei Wochen da sein.
00:54:44: Wir werden wahrscheinlich nur kleine Rundreise machen.
00:54:47: wir haben noch keinen konkreten oder ganz genauen planen nur in den groben.
00:54:53: aber auch das wird sich dann die nächsten tage ja alles so ein bisschen zeigen und entspannt werde ich die sache auf jeden fall angehen.
00:55:04: es sind jetzt noch glaube ich zwei vielleicht maximal drei tage bis ich dann im pen bin.
00:55:10: in vier tagen kommen meine eltern dort an oder sind es nur drei und ich muss in zwei tagen dort sein.
00:55:16: ach ich weiß schon wieder gar nicht.
00:55:18: muss ich aufs datum gucken Ist ja auch nicht so wichtig.
00:55:21: Also in ein paar Tagen bin ich im Prompen, meine Eltern kommen dann an und Ja Dann werden wir Gemeinsam bisschen Zeit in Kambodscha verbringen.
00:55:31: also Ich Bin In Paar Tagen Im Prompen Wenn Nicht noch IrGendwas Da Zwischen Kommt.
00:55:35: Ich habe nämlich Heute Ja Noch Eine Kleine Unschöne Entdeckung gemacht Und zwar habe Ich gemerkt dass mein Mantel Mein Reifen Mein guter Schwalbereifen sich auflöst, beziehungsweise der Mantel an der Seite einreist die Karkasse sozusagen.
00:56:00: Ich hoffe ich komme damit noch bis nach Plumpen.
00:56:02: Ich habe nämlich eigentlich keinen Bock das vorher noch zu machen.
00:56:05: natürlich am Hinterrad ist ja klar.
00:56:07: also Vorderrad wäre ja zu einfach ne?
00:56:09: Vorderad ist ja in einer Minute ausgebaut.
00:56:12: hinter Rad mit der Rohlaufschaltung, mit der vierzehn-Gang-Nabenschaltung die ich da drin habe und so weiter ist natürlich eine andere Nummer.
00:56:19: Dauert alles viel länger.
00:56:22: deswegen warum soll es auch einfach sein wenn's auch schwierig geht dann kann ja aber der Reifen am Hinterrad kaputt gehen.
00:56:29: Ich meine klar andere Belastung dort auch.
00:56:31: Der ist auch schon länger drauf muss man fairerweise dazu sagen den hab ich getauscht.
00:56:36: haltet euch fest in Tajikistan in Dushanbe vor weit mehr als zehntausend Kilometern.
00:56:46: Damit bin ich hier noch den Parmy-Highway gefahren mit dem Reifen und ja, alle anderen Länder die danach noch so kamen inklusive Pakistan China Indien Nepal Und eben jetzt auch ganz Vietnam habe ich noch irgendwas vergessen?
00:57:05: Kyrgyzstan also da war einiges noch dabei Was der Reifen mitgemacht hat, von daher ist es auch fair zu sagen okay.
00:57:16: Der hat seinen Dienst getan und darf dann jetzt auch mal kaputt gehen.
00:57:19: aber ich hoffe trotzdem dass er noch hält.
00:57:21: Willst du noch einen Pin?
00:57:23: Dann kann ich den dort wenigstens in Ruhe und entspannt austauschen und muss mir nicht noch auf dem Weg dahin den Stress machen.
00:57:30: Muss ich jetzt natürlich beobachten!
00:57:32: Aber ich bin ein ganz guter Dinge.
00:57:34: Er hat jetzt halt angefangen so da einzureisen.
00:57:36: Mal gucken wie... sich die Situation noch entwickelt.
00:57:42: In den nächsten Tagen!
00:57:43: So, in diesem Sinne Leute das war einiges glaube ich.
00:57:50: ja da ist doch viel zusammengekommen viel nochmal irgendwie aus mir rausgesprudelt auch wenn es vielleicht nicht ganz so strukturiert war wie ihr das an der einen oder anderen Stelle von mir gewöhnt seid.
00:58:05: Ich gelobe Besserung für die Zukunft.
00:58:08: ich möchte auch wieder mehr reinkommen in die Podcast folgen und da auch wieder mehr für mich selber einfach an Erfahrungen und Erinnerung festhalten, auf die ich dann irgendwann mal zurückgreifen kann.
00:58:24: Mal schauen wie es wird!
00:58:28: Nun denn?
00:58:29: Ich schick euch an der Stelle noch einmal ein letztes Mal ganz liebe Grüße an alle aus Vietnam.
00:58:39: Vielen vielen Dank fürs Zuhören fürs einschalten.
00:58:43: Und ja, wir hören uns dann in der nächsten Folge aus Kambodscha wieder!
00:58:48: Bis dahin ich wünsche euch was.
00:58:51: haltet fleißig die Wurst hoch ganz ganz wichtig und macht's gut Leute haut rein ciao ciao.
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