875 Tage unterwegs.
Shownotes
In dieser sehr persönlichen Episode meldet sich Pascal mit einem ehrlichen Update von seiner Reise um die Welt mit dem Fahrrad. Eigentlich auf dem Weg von Vietnam nach Kambodscha, nimmt die Reise eine unerwartete Wendung: gesundheitliche Rückschläge, ein Krankenhausaufenthalt, Zwangspause – und Entscheidungen, die schwerer wiegen als jeder Kilometer auf dem Tacho.
Zwischen Mekong-Delta, vietnamesischen Großstädten, improvisierten Visa-Runs und langen Nächten kommen große Fragen auf den Tisch: Was bedeutet Heimat nach fast zweieinhalb Jahren unterwegs? Was verpasst man, wenn man geht – und was gewinnt man? Und wann ist der richtige Moment, auf sein Bauchgefühl zu hören?
Diese Folge ist ruhig, ehrlich, emotional und überraschend. Es geht um Familie, Zeit, Abschiede, Wiedersehen – und um eine Entscheidung, mit der wohl niemand gerechnet hat. Ein Zwischenstopp, der alles andere als geplant war. Und vielleicht genau deshalb wichtig.
Transkript anzeigen
00:00:06: Ein Abenteurer.
00:00:02: Ein Bike.
00:00:04: Ein Ziel.
00:00:05: ThriveSide.
00:00:08: Begleite Pascal auf seiner unglaublichen Reise um die Welt.
00:00:13: Mit dem Fahrrad.
00:00:14: Durch mehr als dreißig Länder.
00:00:16: Von Mainz bis Neuseeland.
00:00:19: Hier im Podcast.
00:00:21: ThriveSide.
00:00:26: Namaste, liebe Leute.
00:00:29: Servus.
00:00:31: seid gegrüßt hier aus?
00:00:35: ja wo bin ich eigentlich?
00:00:38: das verrate ich noch nicht an der stelle wo ich mich gerade befinde dazu komme ich später noch.
00:00:45: aber ich wollte mich mal wieder bei euch melden hat ja schon wieder viel zu lange gedauert das ganze seit meiner letzten folge weil halt auch wieder ganz ganz viel passiert ist wie immer eigentlich ja bei mir sich ganz ganz viele dinge auch wieder geändert verändert haben.
00:01:08: und deswegen dachte ich ich muss mir jetzt endlich mal wieder den Moment einfach nehmen die zeit nehmen und euch hier ein bisschen was erzählen was bei mir eigentlich gerade so sache ist.
00:01:24: ich kann euch schon mal so viel vorne weg sagen die folge Die hat es auf jeden Fall in sich.
00:01:33: Die wird einige Überraschungen mit sich bringen.
00:01:37: Vor allem für diejenigen unter euch, die vielleicht nicht ganz up to date sind auf Instagram.
00:01:43: Da war ich ja wieder ein bisschen aktiver jetzt gewesen in den letzten Tagen und Wochen.
00:01:49: Da habe ich mich wieder ein bisschen mehr rein gefunden und ein bisschen mehr den Spaß wieder daran gefunden.
00:01:56: Aber ja!
00:01:57: Also in der heutigen Folge wird es einige Überraschungen geben, von daher, ihr habt es vielleicht schon gehört, wem es aufgefallen ist gerade bei der Begrüßung, wem nicht, ist auch nicht schlimm, ihr müsst nicht extra zurückspulen, ihr könnt einfach weiter hören und dranbleiben, dann wisst ihr später auch, was ich meine.
00:02:19: Ja, wie eben schon gesagt, es war mal wieder viel los bei mir in den letzten Wochen und es gab einige spannende wendung.
00:02:32: ich bin nämlich jetzt gerade in diesem moment so wie ich hier sitze nicht mehr in vietnam ich bin aber auch noch nicht in kambodscha wo ich ja eigentlich sein wollte.
00:02:50: zum jetzigen zeitpunkt dazu dann gleich mehr.
00:02:56: Bevor ich tiefer einsteige in die heutige Folge, wollte ich euch erstmal allen frohe Weihnachten wünschen.
00:03:06: Ich hoffe, dass ihr die Folge noch vor Weihnachten auf die Ohren bekommt.
00:03:11: Dann muss ich mich dann mit dem Volker nochmal abstimmen, wie wir das schaffen, das noch online zu bringen.
00:03:18: Weil heute ist schon der achtzente.
00:03:26: Von daher, ja.
00:03:28: könnte das vielleicht ein bisschen sportlich werden, aber ich denke wir kriegen es hin.
00:03:31: von daher ja wollte ich euch an der stelle frohe weihnachten wünschen.
00:03:38: ein paar entspannte feiertage im reise eurer familien eurer liebsten zusammen mit euren freunden.
00:03:52: wie auch immer ihr die feiertage verbringen wollt Vielleicht kommen die Folgen auch erst danach, aber dann waren meine Wünsche trotzdem vorab für euch, dass ihr einfach ein paar entspannte Tage habt, eine schöne Zeit, ein bisschen für euch seid und ein bisschen runterkommen könnt und die Zeit einfach genießen könnt mit euren liebsten Nummern um euch herum.
00:04:22: Das glaube ich mal so das Wichtigste, zumindest für mich.
00:04:27: vom Thema Weihnachten jetzt mal weg von diesen ganzen religiösen Hintergrund und so weiter.
00:04:33: Das hatte ich ja schon mehrfach angedeutet.
00:04:35: Ich bin jetzt keiner, bin jetzt nicht groß irgendeine Religion verschrieben.
00:04:40: Deswegen ist das für mich auch gar nicht der Punkt an Weihnachten, sondern einfach eher so der Moment, wo man sich ein bisschen Zeit nimmt, wo halt dann wirklich vermehrt oder gemeinsam alle Leute irgendwie ein bisschen auch frei haben und man einfach zusammenkommt, Zeit miteinander verbringt.
00:05:04: Weil auch die Dinge habe ich in den letzten Wochen wieder gemerkt.
00:05:07: Zeit ist das wichtigste was wir haben und die vergeht meistens schneller als man denkt.
00:05:15: Man merkt halt auch nie, wenn es dann mal ja zu spät ist beziehungsweise wenn irgendwas einfach zum letzten mal passiert wenn man sich von irgendwem vielleicht das letzte mal verabschiedet hat das merkt man immer erst im nachhinein oder wenn man irgendwie das letzte mal gesehen hat ohne jetzt hier zu ja zu poetisch oder auch zu melancholisch zu werden.
00:05:41: aber solche dinge sind mir auch in letzter zeit durch den kopf gegangen weil man einfach weiß nie weiß was so passiert.
00:05:50: und deswegen Nehmt euch die Zeit ganz bewusst, genießt sie bewusst zusammen und lasst euch einfach gut gehen.
00:06:01: Auch im neuen Jahr so viel schon mal vorne weg.
00:06:04: Ich weiß nicht, ob wir uns noch mal hören werden vom Jahreswechsel.
00:06:08: Deswegen bringe ich das auch hier schon mit einem guten Rutsch auf jeden Fall für euch alle und einen ebenso guten Start ins neue Jahr.
00:06:21: Ja genau, dass ihr alle gut reinkommt, dass ihr das Jahr alle gut anfängt und macht euch immer nicht so viele Vorsätze und so weiter.
00:06:36: Dann können auch nicht so viele Erwartungen unerfüllt bleiben.
00:06:42: Einfach positiv an das Ganze rangehen, gutes Mindset und der Rest.
00:06:49: kommt von alleine, würde ich sagen.
00:06:52: In der Typ hier vor mir mit dem Staubsauger, vielleicht irgendwann auch mal fertig ist, der saugt hier schon eine ganze Weile.
00:06:59: Ich hoffe es ist nicht zu laut im Hintergrund für euch, dass ihr ja versteht, was ich sage.
00:07:06: Ich halte das Mikro auch extra nah an meinen Mund.
00:07:11: So, jetzt aber mal Klartext hier, was eigentlich Phase ist.
00:07:18: Ich hatte ja schon gesagt, viel passiert.
00:07:21: Jetzt kommt er hier rüber mit dem Staubsauger.
00:07:25: Vielleicht mache ich doch mal eine kurze Pause bei der Aufnahme, weil das vielleicht doch zu laut ist.
00:07:32: Oder ich spule mal kurz zurück und höre mal rein hier, wie laut sich das für euch anhört.
00:07:40: So, weiter geht's.
00:07:41: Das war mir jetzt dann doch ein bisschen zu nervig gewesen hier.
00:07:44: Deswegen habe ich mal kurzerhand den Platz gewechselt.
00:07:51: Hier ist es auch deutlich ruhiger.
00:07:52: wird man wahrscheinlich auch im Hintergrund hören.
00:07:56: Wo war ich?
00:07:58: Klartext hier, was Phase ist.
00:08:02: Einige haben es ja wahrscheinlich schon auf Instagram mitbekommen, was mir so widerfahren ist.
00:08:10: Die letzten Wochen in Vietnam und was auch ein Grund ist, weshalb ich jetzt nicht weder in Vietnam noch in Kambodscha bin, wo ich eigentlich sein wollte.
00:08:21: Ja, Thema Vietnam muss ich allgemein nochmal ein bisschen abrunden.
00:08:25: So wie Thema Laos auch.
00:08:26: Ich weiß, da bin ich euch noch ein bisschen was schuldig.
00:08:29: Da will ich jetzt hier an der Stelle aber nicht weiter drauf eingehen.
00:08:31: Ich war ja in Saigon, also ehemaler Saigon, jetzt neu modern, Ho Chi Minh City gewesen.
00:08:41: Eine ganze Weile.
00:08:42: Unten im Süden von Vietnam, eine ziemlich große Stadt.
00:08:47: Ich weiß gar nicht, wie viele Millionen Einwohner, über zehn Millionen glaube ich.
00:08:51: und über acht Millionen Rollern.
00:08:53: Dementsprechend.
00:08:54: Verrückt ging es da auch zu, zumindest was den Straßenverkehr angeht.
00:08:58: Aber eine schöne Stadt, eine tolle Stadt hat mir gut gefallen.
00:09:01: Auch deshalb, weil ich ja natürlich Leute, was heißt natürlich, aber ich habe Leute kennengelernt.
00:09:08: Im Vorfeld, bevor ich in die Stadt kam, in Muiné, in einem kleinen feinen Horstel, wo ich ein paar Tage war, direkt am Strand.
00:09:18: Und ja, eine Person, eine Frau, die ich dort kennengelernt habe, die liebe Yuong, die kommt eben aus Saigon, ist quasi local und mit der habe ich mich dann dort auch wieder getroffen, wieder connected, als ich dort war im Hostel und sie hat mir einfach ein bisschen ihre Stadt gezeigt, ihre Hut und ja, einige.
00:09:48: Schöne Ecken, die vielleicht so einem normalen Touri erst mal verborgen bleiben.
00:09:52: Deswegen habe ich die Stadt auf eine ganz andere Art und Weise kennengelernt, was mir natürlich super gut gefallen hat.
00:09:58: In den, ich weiß gar nicht, fünf, sechs Tagen, glaube ich, die ich dort war, habe ich wirklich viel gesehen.
00:10:05: Hab auch neue Dinge natürlich kennengelernt.
00:10:07: Pickle Ball zum Beispiel.
00:10:09: Also Pickle Ball ist ein... Sport, der hier gerade in Südostasien sehr weit verbreitet ist.
00:10:16: Ich würde mal behaupten, dass es ein Mix zwischen Tennis und Tichtennis vielleicht, so von der Größe her ist deutlich kleineres Feld als Tennis.
00:10:30: Man spielt entweder eins gegen eins oder auch zwei gegen zwei.
00:10:35: Die Schläger sind kleiner als beim Tennis und haben halt eine harte Oberfläche wie beim Tischtennis.
00:10:39: Der Ball ist aber größer wiederum als beim Tischtennis.
00:10:42: Also Tennisballgröße ist aber dafür aus Hartplastik und eben nicht aus Gummis.
00:10:51: Spannendes Spiel, viel Laufarbeit, viel Action.
00:10:56: Man schwitzt ordentlich, besonders wenn es halt... in Südostasien, dauerhaft weit über dreißig Grad sind.
00:11:02: Aber richtig cool, hat echt Spaß gemacht.
00:11:05: Das habe ich da kennengelernt, da habe ich auch wieder ein paar weitere Deutsche kennengelernt.
00:11:11: Da kam ich so ein bisschen in so eine deutsche Community rein, die sich da regelmäßig getroffen haben zum Pickleball spielen und dann war ich dann zweimal dabei gewesen, war ganz cool.
00:11:20: Hat Spaß gemacht.
00:11:21: Gibt es glaube ich auch in Deutschland, müsste man mal recherchieren, aber ich habe so... zumindest als ich noch zu Hause war, nicht gesehen, nicht bewusst, aber er war jetzt vielleicht auch nicht meine Sportart, also wenn ihr Pickleball da schon mal gehört habt, vielleicht auch schon mal gespielt habt, ansonsten, wenn es es irgendwo in der Nähe gibt, kann man auf jeden Fall mal machen.
00:11:44: Ganz cool, lustiges Spiel, macht, macht Spaß.
00:11:48: Ja, das war eins der Dinge und ansonsten habe ich Saigon natürlich durch die liebe Jung auf eine ganz andere Art und Weise kennengelernt.
00:11:59: Und viele sehr schöne Ecken gesehen.
00:12:05: Viel mit dem Roller unterwegs gewesen in der Stadt.
00:12:10: Also das hat echt Spaß gemacht.
00:12:12: Aber irgendwann war dann halt die Zeit gekommen, dass ich weiterreisen musste, weil mein Vietnam-Visum-Jahr sich dem Ende zu geneigt hat.
00:12:21: Und dann bin ich durchs Mekong Delta.
00:12:26: drei Tage, knapp dreihundert Kilometer.
00:12:30: gefahren, bis ganz an die Südwestküste von Vietnam, ganz an die Grenze zu Cambodja nach Hatien.
00:12:42: Also da wollte ich zumindest hin, da komme ich jetzt dazu.
00:12:45: Und das war unglaublich cool.
00:12:49: Es war jetzt das dritte Mal für mich, dass ich in Vietnam war.
00:12:55: Ich war aber noch nie im Mekong Delta vorher gewesen.
00:12:57: Das war jetzt das erste Mal und das war Echt genial.
00:13:02: Also, landschaftsmäßig, unglaublich.
00:13:07: Das war so schön gewesen, was ich da landschaftsmäßig gesehen habe.
00:13:12: Da hatte ich euch, glaube ich, auch einige Bilder im Insta gezeigt.
00:13:14: Könnt ihr irgendwie auch nochmal nachträglich in den Story-Highlights sehen.
00:13:20: Also, super schwül, warm natürlich, aber... Richtig schön, alles durchzogen von Wasser.
00:13:28: Also das ganze Leben spielt sich eigentlich ja da auf dem Wasser ab, dreht sich rund ums Wasser, rund ums Fischen im Mekong Delta.
00:13:37: Die Leute sind alle wahnsinnig nett, super hilfsbereit, also tolle Menschen auch da in der Gegend.
00:13:46: Und ja, super schöne Landschaften einfach, dschungelmäßig, ich bin da.
00:13:54: durch ganz kleine Mini-Straßen gefahren, links und rechts einfach nur vom Wasser umgeben und zugewachsen von Palm, alles super fruchtbar grün.
00:14:07: Ich glaube die besten Mangos weit und breit, die ich da gegessen habe.
00:14:12: Avocados auch, also wahnsinnig viele Früchte natürlich auch, durch die Vegetation dort.
00:14:18: Einfach atemberaubend, also Mekong Delta.
00:14:23: Wenn ihr irgendwann mal nach Vietnam kommen solltet und da unten in der Gegend seid, auf jeden Fall mitnehmen.
00:14:30: Einen Floating Market habe ich noch besucht, also ein kompletter Markt, der quasi nur auf Boten stattfindet, wo die Boote irgendwie sich so bewegen oder auch aneinander festgemacht sind, dass du von Boot zu Boot laufen kannst.
00:14:46: Superspektakulär hatte ich auch noch nie gesehen vorher.
00:14:49: immer mal vom Hörn sagen, aber so richtig in der Größe vor allem noch nie gesehen.
00:14:53: Aber ja, ich eben schon gesagt habe, das spielt sich einfach alles rund ums Wasser und auf dem Wasser ab im Mekong Delta, weil davon gibt es halt dort mehr als genug.
00:15:03: Also so viele Arme, wie der Mekong dort ausbreitet und dann noch die zusätzlich künstlich angelegten natürlich, das schon sehr, sehr beeindruckend.
00:15:17: Ja.
00:15:19: Und als ich aus Saigon raus bin, hat es eigentlich schon so ein bisschen angefangen, wer hier die ganze Reise von Anfang an verfolgt hat, der hat es vielleicht an der einen oder anderen Stelle mal gehört, dass ich immer mal wieder so leichte W-W-Ichen am allerwertesten hatte.
00:15:38: Aber diesmal war das leider eine ganz andere Nummer gewesen, weil diesmal hat das mit einem kleinen W-W-Ichen und Zwicken angefangen.
00:15:48: und dann innerhalb von zwei, zwei bis drei Tagen, ja so zwei, drei Tage, war das, da hat sich das so entzündet.
00:16:02: Ich weiß nicht warum, man konnte es mir später auch nicht sagen, aber ich denke, dass ich wahrscheinlich einfach irgendwie, ja, kleine, kleine, offene Hautbarriere hatte, sei es durch die Reibung vom Sattel, oftmals so, dass wenn ich ein paar Tage nicht auf dem Fahrrad gesessen habe und dann wieder aufs Fahrrad steigt, dass es erst mal ein, zwei Tage ein bisschen schlechter ist, da ohne rum und dann gewöhnt sich der Körper wieder so ein bisschen dran.
00:16:34: Aber wie ich eben schon sagte, super heiß, jeden Tag weit über dreißig Grad, unglaublich schwül, achtzig, neunzig Prozent Luftfeuchtigkeit schwitzt und natürlich ohne Ende und dann hatte ich vielleicht irgendwie eine kleine Stelle.
00:16:49: an der Haut, wo die Bakterien reinkonnten.
00:16:51: Ich habe drei Tage wieder mal nicht geduscht, ich habe jeden Tag geschwitzt, ich habe die Klamotten nicht gewaschen, muss man auch fairerweise dazu sagen.
00:16:59: Und Ruckzuck wurde aus einem kleinen unwohlen, unwohl sein am Allerwertesten, also so richtig schön mitten auf der Arschbacke auch, um es mal genau zu definieren.
00:17:16: Ja, wurde dann Ruckzuck ein... Abscess!
00:17:20: Ole Ole!
00:17:22: Habe ich so auch noch nie erlebt in der Form, ich konnte nicht mehr sitzen.
00:17:28: Also eigentlich hätte ich schon am zweiten Tag nicht mehr Fahrrad fahren sollen, dann am dritten ging es dann auch echt nicht mehr und geschweige dann auf dem Sattel zu sitzen.
00:17:38: Ich konnte auch so, ich konnte einfach nicht mehr auf einer Bank oder einem Stuhl sitzen, hat so abartig weh getan.
00:17:46: dass mir gar nichts anderes übrig geblieben ist, als dann erstmal zur Apotheke zu gehen.
00:17:54: Ich habe Bilder davon gemacht.
00:17:56: So mache ich das ja meistens.
00:17:58: Wenn ich irgendwas habe, ich mache Bilder davon in aller Heimlichkeit und zeige die dann in der Apotheke, damit die verstehen, was für ein Problem ich habe.
00:18:07: Ja, die haben mir an die Biotika gegeben und irgendwie eine Salbe und hin und her.
00:18:10: Und dann habe ich es noch mit Myonot.
00:18:14: ... an die Grenze geschafft ... ... nach Hatyen ... ... in den letzten Ort ... ... vor Kambodscha.
00:18:25: Weil ich in dem Moment immer noch ... ... daran festgehalten habe, ... ... natürlich irgendwie weiter zu reisen.
00:18:30: Und weil ja auch mein Visum ausgelaufen ist.
00:18:32: Nur ... ... dann hat sich das alles so schlagartig geändert.
00:18:36: Ich bin dann in ... ... in Hatyen.
00:18:38: Das ist ... ... ja ... ... kleiner Ort.
00:18:41: Aber da gab es zumindest mal ... ... wenigstens ein Krankenhaus.
00:18:44: Bin ich dann ins Krankenhaus.
00:18:46: Und mit Hilfe von Telefon und Videocall hat mir die Liebe Jung so gut geholfen, was die Verständigung angeht, dass die Ärzte im Krankenhaus mir dann eben gesagt haben, ja, das ist ein Abszess.
00:19:04: Das muss auf jeden Fall aufgemacht werden, aber erst mal kann das gar nicht aufgemacht werden, weil mindestens drei bis fünf Tage an die Biotika ist so dermaßen verhärtet.
00:19:15: dass das erstmal in Anführungszeichen aufgeweicht werden muss von innen mit an die Piotika eben und dann muss es aufgeschnitten werden und ja, ausgeschabt, wie auch immer.
00:19:28: Da war natürlich schon abzusehen, wie hässlich, wie unschön das Ganze weitergehen wird.
00:19:37: und an dem Punkt musste ich mir dann die Frage stellen, okay, was mache ich?
00:19:44: fahre ich jetzt irgendwie dann mit dem Bus noch weiter nach Kambodscha, gehe ich dort ins Krankenhaus, bleibe ich in Hatien in diesem kleinen Ort.
00:19:56: Wie mache ich das dann mit dem Visum?
00:19:58: Alle möglichen Überlegungen?
00:20:00: überziehe ich einfach meinen Vietnam Visum, da habe ich mich dann auch informiert, okay, was muss ich an Strafe zahlen, wenn ich einfach überziehe, wie lang kann ich überziehen, was kostet mich das hin und her?
00:20:11: Überlegt und letztendlich nach viel hin und her, an einem knappen halben Tag, hatte ich dann die Entscheidung getroffen, okay, ich bleibe in Vietnam für diese ganze Geschichte, weil zum einen habe ich eben dort jemanden mit der Jung, die die Sprache spricht, die mir weiterhelfen kann.
00:20:34: Ich weiß, dass die medizinische Versorgung ganz okay ist.
00:20:37: Ich hatte keine Ahnung, was mich in Cambodia erwartet.
00:20:42: Und ich hatte vor allem keine Ahnung, wie lange die Genesung dauern wird.
00:20:45: Und deswegen war das nicht wirklich abzusehen.
00:20:49: Also die Ärzte haben mal so von zwei Wochen gesprochen.
00:20:52: Die sind jetzt auch schon rum, so viel kann ich euch schon sagen.
00:20:57: Und ich kann immer noch kein Fahrrad fahren.
00:20:59: Deswegen war es dann, glaube ich, ja, im Nachhinein auch die beste Entscheidung gewesen.
00:21:04: Ich habe also einen Visa-Run gemacht nach Cambodja, der ein bisschen geschmerzt hat, weil Cambodja leider nicht visumsfrei ist.
00:21:12: Ich musste quasi einreisen, mir ein Visa umorganisieren, was ich direkt an der Grenze gekriegt habe und dann bin ich zehn Minuten später wieder ausgereist.
00:21:20: Ich habe vierzig Dollar dafür bezahlt und dann bin ich mit dem Bus am nächsten Tag wieder zurückgefahren nach Saigon.
00:21:32: So einfach!
00:21:34: Auch da hat mir Jung wieder tatkräftig geholfen, was Busbuchungen und so weiter angeht, dass die auch meinen Fahrrad mit zurücknehmen.
00:21:40: Und nicht nur das, die hat mir dann auch noch angeboten, dass ich erstmal bei ihr unterkommen kann und mich da dann ein bisschen auskurrieren kann.
00:21:51: Genau das habe ich auch gemacht mit dem Bus zurück nach Saigon.
00:21:55: Neue forty-fünf Tage Visum für Vietnam bis Anfang Mitte Januar.
00:22:02: Also forty-fünf Tage Visums frei.
00:22:04: kriegen wir ja mit einem deutschen Reisepass in Vietnam immer.
00:22:09: und dann ging es zurück und dann kam ich sonntags wieder in Saigon an und montags morgens in aller Früh bin ich dann zusammen mit Jörn ins Krankenhaus und ja da waren dann auch schon ein paar Tage rum gewesen zwischendurch was dieses an die Biotika angeht und dann haben die mich eben mal so in der Notaufnahme ein wenig aufgeschnitten im Krankenhaus in Zeigkorn.
00:22:39: Ja, war am Ende ein Anführungszeichen halb so wild.
00:22:44: Die Narkosespritze oder Spritzen, fünf an der Zahl, um genau zu sein, waren ein bisschen eklig.
00:22:52: Die hat er ordentlich da reingerammt.
00:22:54: Und wenn er dann das Narkosemittel unter die Haut gedrückt hat, hat das ziemlich ekelhaft gebrannt.
00:23:00: Aber ansonsten, okay, er hätte noch ein bisschen länger warten können, bis er mich aufgeschnitten hat.
00:23:04: Es war trotzdem unangenehm gewesen, nämlich.
00:23:06: Und es hat auch noch nicht richtig gewirkt, das Narkosemittel, weil zwei Stunden später war mein ganzer Arsch bis hoch zum halben Rücken Taub.
00:23:17: War natürlich okay, da hatte ich keine Schmerzen.
00:23:20: Aber währenddessen war es so semi angenehm.
00:23:23: Ja, aufgeschnitten, ausgeschabt, rausgeholt, den ganzen Rotz.
00:23:30: Und seitdem bin ich dabei, mich auszukurieren und ja, zu gucken, dass dieses kleine Loch auf meiner rechten Arschbacke eben wieder zuwächst, damit ich wieder aufs Fahrrad steigen kann.
00:23:47: Ich habe zwischendurch, glaube ich, insgesamt dann zwei Wochen an die Biotica-Kur hinter mir und habe ja auch da so ein paar Dinge Mitgebracht oder haben.
00:24:02: das hat so ein paar Dinge mit sich gezogen.
00:24:03: Mittlerweile habe ich so einen schönen Antibiotika-Ausschlag, vor allem unter den Axeln, weil einfach wahrscheinlich mein komplettes Immunsystem, meine komplette Hautbarriere, alles was Bakterien angeht, komplett hinüber ist.
00:24:19: Also das Antibiotika hat logischerweise nicht nur die schlechten, sondern auch die guten Bakterien kaputt gemacht.
00:24:25: Da habe ich jetzt gerade noch ein bisschen mit zu kämpfen, aber im Großen und Ganzen.
00:24:29: Ist das schon okay?
00:24:31: Die Wunde verheilt ganz gut.
00:24:33: Ich war noch ein, zwei Mal zur Kontrolle im Krankenhaus.
00:24:36: Die haben auch gesagt, sieht alles entsprechend gut aus.
00:24:39: Aber ich muss halt leider geduldig sein und wirklich warten, bis das Ding komplett zu ist.
00:24:48: Weil wenn ich auf dem Sattel sitze, habe ich zwischendurch mal ausprobiert, dann ist das genau an der Kante vom Sattel.
00:24:55: wo natürlich entsprechend viel Reibung stattfindet und das kann ich auf keinen Fall riskieren.
00:24:59: Das haben die mir im Krankenhaus auch gesagt, dass wenn ich zu früh wieder da aus Fahrrad drauf gehe und sich das noch mal bildet von innen, dann habe ich ein richtiges Problem.
00:25:07: Dann muss das noch größer dann behandelt werden, noch größer vielleicht ausgeschärbt werden und das braucht wirklich keine Sau, auf Deutsch gesagt.
00:25:17: Also es braucht auch so schon keine Sau, aber ein zweites Mal noch viel weniger.
00:25:23: Deswegen habe ich versucht, einfach geduldig zu sein.
00:25:26: Ich glaube, die erste Woche habe ich fast nur gelegen und versucht einfach ja die Wunde möglichst offen und trocken zu halten, zu gucken, dass ich es reinige, dass da nichts reinkommt.
00:25:38: Und mittlerweile bin ich wieder ein bisschen mobil, kann mich wieder einigermaßen bewegen.
00:25:43: Ich kann auch wieder sitzen.
00:25:44: Also das war eine ganze Zeit lang extrem schwierig gewesen.
00:25:48: Jetzt geht es wieder ganz gut.
00:25:53: muss ich jetzt einfach noch ein bisschen Geduld haben, bis es dann wirklich komplett verheilt ist.
00:25:58: So, so wie immer dazu.
00:26:02: Und jetzt kommt das glaube ich spannendste Thema überhaupt, was die heutige Folge angeht.
00:26:10: Von daher würde ich sagen, ich lass hier einfach mal die Katze aus dem Sack an der Stelle und sag euch, dass ich gerade am Flughafensitze, aber nicht an irgendeinem Flughafen, sondern am Flughafen in Delhi in Indien bin ich und zwar bin ich ja auf dem Weg in die Heimat.
00:26:34: Leute ich komme nach Hause man glaubt es nicht aber ich komme nach Hause ich komme nach Deutschland ich komme nach Bodenheim.
00:26:45: um genau zu sein heute Abend zu später Stunde wenn alles normal läuft werde ich dort sein und dann werde ich ja Ein paar Wochen Heimaturlaub machen.
00:26:59: Also nicht falsch verstehen, ich komme nicht für immer nach Hause.
00:27:03: Ich habe natürlich meinen Fahrrad und meine ganzen Sachen notiert.
00:27:06: Das meiste meiner Sachen in Saigon, in Vietnam bei der Jung gelassen.
00:27:11: Was super angenehm ist, dass ich das alles dort lassen konnte.
00:27:15: Und habe mich entschieden, Weihnachten und Silvester in der Heimat zu verbringen und danach wieder zurückzufliegen nach... Vietnam.
00:27:26: Das heißt nach, ich habe mal kurz nachgeguckt, bevor ich die Aufnahmen für euch gestartet habe, nach achthundertfünfundsiebzig Tagen, fast neunhundert Tagen, werde ich heute Abend wieder deutschen Boden betreten und einen Fuß in die Heimat setzen.
00:27:49: Wenn ich das hier so sage, wird mir ganz komisch, ich kriege schwitzige Hände und ja.
00:27:56: Ich habe so ein ganz komisches Gefühl im Bauch.
00:28:02: Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mal aufs Klon muss.
00:28:03: Es ist gerade früh morgens hier.
00:28:06: Ich habe hier im Flughafen übernachtet.
00:28:09: Ich habe natürlich den günstigsten Flug genommen, ist ja klar.
00:28:11: Deswegen habe ich mal hier dreizehnt Stunden Zwischenstopp in Delhi mit reingepackt.
00:28:17: Insgesamt dreißig Stunden Reisezeit von Vietnam bis nach Frankfurt.
00:28:24: Aber ja, es fühlt sich Es fühlt sich immer noch komisch an.
00:28:31: Ich habe es auch sehr spontan entschieden, muss ich auch dazu sagen.
00:28:34: Ich habe die Flüge erst vor zwei Tagen gebucht, tatsächlich.
00:28:39: Ich habe auch schon einen Rückflug direkt gebucht.
00:28:40: Das war so eine kleine Bedingung für mich selber, dass ich sage, okay, ich fliege nach Hause, aber ich weiß auch, dann fliege ich wieder zurück.
00:28:49: Kurze ein paar Tage nach Silvester fliege ich wieder zurück nach Vietnam.
00:28:52: Und dann werde ich meinen Reisen natürlich.
00:28:55: Fortsetzen also.
00:28:56: Das ist auf keinen Fall das Ende der Reise.
00:28:59: Keine Angst.
00:29:00: Es geht weiter.
00:29:02: Aber es ist ja schon ein großer Schritt, muss ich sagen, weil das hatte ich nie so richtig im Sinn, zwischendrinne mal nach Hause zu kommen.
00:29:15: Und ja, es gab jetzt mehrere Beweggründe.
00:29:19: die dann doch dazu geführt haben.
00:29:21: Also es gab immer mal wieder, die Überlegung ist ja klar, bei so einer langen Reise denkt man schon mal darüber nach.
00:29:26: Und man ist ja mit dem Flieger auch schnell irgendwo.
00:29:30: Das muss man sich ja auch einfach mal so vor Augen halten.
00:29:33: Also für die ganze Strecke, für die ich jetzt fast zweieinhalb Jahre gebraucht habe, bis nach Vietnam, brauche ich jetzt irgendwie ein bisschen mehr wie einen Tag, um die ganze Strecke zurückzufliegen.
00:29:43: Das ist einfach völlig surreal.
00:29:45: Das fühlt sich so komisch an.
00:29:47: Aber so... so ist eben die Welt was die Flugverbindung angeht und deswegen kam natürlich immer mal wieder die Idee auf nach Hause zu fliegen.
00:29:59: gerade an Weihnachten letztes Jahr an Weihnachten hatte ich auch schon diese Idee die ich dann wiederum verworfen habe und bin dann in den Oman ja geflogen weil ich aus Indien raus musste fürs Visum.
00:30:10: und jetzt kam auch wieder eben diese Idee auf und diesmal habe ich mich so ein bisschen von meinem Bauchgefühl leiten lassen und es hat sich jetzt letztendlich einfach richtig angefühlt nach so einer langen Zeit mal nach Hause zu kommen.
00:30:26: Wie es dann tatsächlich sein wird, wird sich zeigen.
00:30:30: Ich hatte vor ein paar Tagen mal wieder einen Videocall mit meiner Family.
00:30:35: Wir stehen in sehr gutem Kontakt und wenn es passt, dann telefonieren wir auch gerne mal so mit der ganzen Familie halt.
00:30:45: Also die ist ja auch Nicht gerade klein, mit drei Geschwistern, zwei Brüdern und einer Schwester.
00:30:53: Plus einiges an Anhangen mittlerweile ja schon.
00:30:56: Einer meiner Brüder hat drei Kinder und der andere hat auch einen Sohn.
00:31:00: Von daher, ja, die Familie ist groß, aber der Zusammenhalt ist genauso groß und sehr stark ausgeprägt bei uns.
00:31:11: Und in dem Familien-Koll kam dann natürlich wieder... Diverse Dinge auf.
00:31:19: Ich hatte eben schon gesagt, Weihnachten ist eh mal so ein Ding.
00:31:21: Ja, mein kleiner Neffe, also der kleinste der vier, der ist jetzt knapp anderthalb.
00:31:30: Den habe ich noch nie live zu Gesicht bekommen, quasi.
00:31:33: Einfach nur übers Telefon.
00:31:36: Er ist nach meiner Abreise geboren.
00:31:39: Und wenn dann im Familiencall natürlich auch so ein paar Dinge fallen wie hier, guck mal.
00:31:45: Das ist dein Onkel Pascal, den hast du noch nie gesehen, aber der gehört auch zur Familie so ungefähr.
00:31:52: Da wird einem erst mal bewusst, wie lang diese Reise schon geht und was natürlich auch alles zu Hause passiert und was ich stückweise auch zu Hause verpasse.
00:32:07: Die anderen Kids von meinem zweiten Bruder, also meine anderen Nichten und Neffen, die sind schon wenig älter.
00:32:14: Da ist das noch ein bisschen anders ausgeprägt, da wird dann sogar mal aktiv gefragt.
00:32:19: Onkel Pascal, wann kommst du eigentlich wieder nach Hause?
00:32:22: Auch mal, wir vermissen dich und so weiter.
00:32:26: Und dann spielen natürlich da ganz viele Faktoren mit rein.
00:32:35: Vielleicht noch ein kleiner Auszug dazu.
00:32:38: Meine Oma hat jetzt gedanklich auch eine relativ große Rolle gespielt.
00:32:42: Meine Oma ist jetzt... Und ich habe noch einen sehr prägen Satz in den Ohren von meiner Oma, als ich mich von ihr verabschiedet habe vor der Reise.
00:33:01: Man hat sie zu mir gesagt, ich hoffe, wir sehen uns in diesem Leben noch mal.
00:33:05: Und das war so ein Punkt.
00:33:09: Das habe ich noch genau eins zu eins vor Augen.
00:33:15: Ist auch ein bisschen emotional, wenn ich daran denke.
00:33:19: Und ja, auch da, ich meine, in so einem Alter kann immer irgendwas passieren.
00:33:25: Und auch da habe ich mir die Frage gestellt, was mache ich?
00:33:29: Im Falle einer Nachricht, dass der Oma eben nicht mehr so gut geht.
00:33:35: Oder ja, im Falle einer Nachricht, dass die Oma verstorben ist sogar.
00:33:40: Was mache ich dann?
00:33:42: Fliege ich dann nach Hause?
00:33:44: Aufgrund dessen?
00:33:46: Wo bin ich dann?
00:33:47: Was für Möglichkeiten habe ich dann?
00:33:49: Was bringt es überhaupt, dann nach Hause zu fliegen?
00:33:51: Weil für den Fall, dass es so weit wäre, wäre es dann eh schon zu spät.
00:33:55: Dadurch würde die Oma auch nicht wieder lebendig werden.
00:33:58: Klar, hat es dann natürlich auch ein bisschen was mit Anstand und Ehre und so weiter zu tun.
00:34:03: Aber es würde nichts ändern an der Situation.
00:34:09: Und das war auch so ein Punkt, das ich gesagt habe.
00:34:11: Jetzt habe ich aktiv die Möglichkeit, nach Hause zu fliegen.
00:34:15: Es ist eben noch nicht an diesem Punkt, der jederzeit natürlich eintreten kann und ich kann aktiv nach so einer langen Zeit einfach meine Oma noch mal sehen.
00:34:24: Bewusst auch ein Gespräch wahrscheinlich mit ihr führen über diese mögliche Situation und was sie sich vielleicht auch wünschen würde in der Situation von mir, auch wenn ich die Antwort wahrscheinlich schon weiß, aber es ist einfach eine Möglichkeit.
00:34:42: aktiv selbst was zu gestalten anders damit umzugehen auch und das war auch ein mit ein großer beweggrund zu sagen ich fliege jetzt mal nach Hause für ja zweieinhalb wochen und ja sie einfach familie seh freunde natürlich auch.
00:35:03: also ich freue mich auch euch zu sehen meine lieben freunde die das hier vielleicht hören, für die es vielleicht auch ein bisschen überraschend ist.
00:35:12: Je nachdem wann die Folge rauskommt, habt ihr es vielleicht schon auf anderen Kanälen, auf anderen Wegen dann gehört, vielleicht aber auch nicht.
00:35:20: Von daher, ja, wer es überraschenderweise auf diesem Weg erfährt, meldet euch gerne bei mir.
00:35:27: Ich habe natürlich vor, mich auch bei euch zu melden und wirklich viele von euch zu sehen in dieser Zeit.
00:35:34: Ich weiß, dass es nicht möglich sein wird, alle zu sehen.
00:35:38: Das ist mir auch vollkommen bewusst und ich versuche mir da auch keine Illusionen zu machen, aber ich freue mich trotzdem, wenn ich einfach viele von euch zu Gesicht bekommen und einfach mal wiedersehen nach soler langen Zeit und man mal einen Shoppen trinken kann und irgendwie ein bisschen quatschen kann, bietet sich ja wahrscheinlich auch an, gerade so zwischen den Jahren haben ja viele Leute auch frei.
00:35:59: Aber das lasse ich auf mich zukommen, ja.
00:36:01: Und ein weiterer Grund war dann eben auch einfach, dass ich jetzt sowieso nichts machen konnte.
00:36:07: Ich hätte einfach nur meine Zeit quasi abgesessen in Vietnam.
00:36:13: Klar hätte ich ein bisschen in der Stadt unterwegs sein können und so weiter, aber ich war jetzt auch schon über zwei Wochen dort gewesen und es wäre nicht viel passiert und ich hätte nicht aufs Fahrrad gekonnt.
00:36:25: Ich hätte auch ganz bewusst das Visum bis Ich glaube, elfte Januar oder sowas wäre das gewesen in Vietnam.
00:36:34: Jetzt hätte ich das auch ganz bewusst ausgereizt, weil meine Eltern und ich geplant hatten, dass wir uns in Cambodia sehen Mitte Ende Januar, was ja mein nächstes Reiseland gewesen wäre.
00:36:52: Meine Eltern werden Anfang Januar Urlaub in Indien machen und haben gesagt, dann kommen sie nochmal ein Stück weiter rübergeflogen eben nach Südostasien, um mich dann dort zu treffen.
00:37:02: Und da war der Punkt, dass wir gesagt haben, wir treffen uns in Kambodscha.
00:37:08: Ursprünglich war mal Thailand angepeilt, aber das ist durch diese ganze Nummer mit meiner Arschpack jetzt natürlich alles nicht mehr möglich.
00:37:17: Deswegen wäre ich sowieso relativ spät, möglichst spät, nach Kambodscha gereist, um dort meine Eltern zu treffen innerhalb von den dreißig Tagen, die ich dort nur habe.
00:37:29: Also alles in allem.
00:37:31: Verliere ich nichts an Zeit, weil ich sowieso nicht weitergefahren wäre.
00:37:34: Ich habe mit der Jung eine super komfortable Situation, dass ich meinen Vater dort lassen konnte, ohne jetzt auch irgendwie was zu bezahlen und dass ich mir Gedanken machen musste, mein Gepäck kann ich da lassen.
00:37:49: Sie hat mir einen Rucksack und einen Koffer geliehen.
00:37:53: Schönen pinken Koffer habe ich gekriegt.
00:37:55: der auch nur gerade mal halb voll ist, weil ich meine, so viel habe ich nicht, was soll ich mit nach Hause nehmen?
00:38:00: Wahrscheinlich wird es eher so sein, dass ich wieder Sachen mit nach Vietnam nehmen werde.
00:38:03: Also alles rundherum hat einfach gepasst von der Situation her.
00:38:12: Und ich habe auch in dem Moment gemerkt, ich habe sehr mit mir gerungen, den Flug zu buchen.
00:38:18: Einfach deshalb, weil ich für mich nicht weiß oder nicht... nicht einschätzen konnte, was macht das mit mir, wenn ich nach so einer langen Zeit jetzt nach Hause komme.
00:38:31: Und dann natürlich auch weiß, dass ich nur eine begrenzte Zeit habe und dann wieder fliegen muss.
00:38:36: Da war ich so ein bisschen skeptisch, ob mir das einfach gut tut.
00:38:40: Oder ob es mir vielleicht sogar zurückwirft in der Form, dass ich dann sage, nee, ich will eigentlich jetzt diese Reise gar nicht mehr weitermachen, ich will wieder nach Hause kommen.
00:38:52: Aber ich glaube das nicht.
00:38:55: Ich will es auch positiv sehen, ich sehe es auch positiv.
00:38:59: Ich glaube das nicht, ich glaube im Gegenteil.
00:39:00: Ich glaube, dass es mir einfach Spaß machen wird, dass es mir gut tun wird, mal quasi so einen kleinen Heimaturlaub zu machen, eine kleine Unterbrechung von der Reise nach Hause zu kommen, Energie zu tanken, eben Familie, Freunde zu sehen und dann wieder mit Motivation und neue Energie in Anführungszeichen neu durchzustarten.
00:39:21: und die Reise dann in Südostasien mit dem Fahrrad vorzusetzen.
00:39:27: Ich denke, dass es das schon so wird.
00:39:30: Klar, man hat natürlich auch so ein bisschen Wunschvorstellungen, ja, so eine Idealforstellung.
00:39:38: Man kommt jetzt so nach Hause.
00:39:39: Ich habe kein Bescheid gesagt, das ist natürlich auch so ein Thema.
00:39:42: Es weiß niemand, dass ich nach Hause komme.
00:39:43: Deswegen wird es für viele mit dem Podcast hier eine Überraschung sein, aber für viele auch vorab schon eine Überraschung.
00:39:51: Ich habe keine einzigen Personen in Deutschland Bescheid gesagt, dass ich nach Hause komme.
00:39:59: Von daher, das wird spannend.
00:40:01: Und da hat man natürlich dann auch so ein bisschen so eine Wundvorstellung.
00:40:05: Alle freuen sich, dass man dann da ist und so.
00:40:11: Wie es letztendlich wird, weiß keiner.
00:40:13: Versuche ich jetzt auch einfach auf mich zukommen zu lassen.
00:40:18: Ich freue mich einfach für mich selbst.
00:40:21: jetzt die Entscheidung so getroffen zu haben und zu Hause ein bisschen Zeit zu verbringen, bevor es dann wieder zurück nach Vietnam geht und die Reise fortgesetzt wird.
00:40:31: Ich bin aber auch gespannt und ich bin tatsächlich, wie eben auch schon gesagt habe, ein bisschen schon so ein bisschen nervös.
00:40:39: Was zu Hause auf mich wartet und was die nächsten Tage so mit sich bringen werden, wird sicher eine aufregende Zeit werden.
00:40:46: Kann man glaube ich so noch gar nicht greifen.
00:40:49: was das eben mit einem macht und das war also der Hauptpunkt, wo ich auch so ein bisschen eben skeptisch war.
00:40:56: Sonst wäre ich vielleicht auch vorher schon mal nach Hause geflogen, aber nach so einer langen Zeit jetzt wie eben schon eingeworfen, ja, achthundertfünfundsiebzig Tage, das muss man einfach mal sich vor Augen führen.
00:41:07: Bin ich jetzt schon auf der Reise unterwegs, war es jetzt, glaube ich, einfach der richtige Moment zu sagen, hey, ich mache das jetzt und jetzt habe ich die Entscheidung so getroffen, jetzt stehe ich auch dahinter.
00:41:20: Ich kann es sowieso, jetzt ist es sowieso durch.
00:41:22: Also ich bin schon hier in Deli, muss jetzt eh nach Frankfurt fliegen und alles weitere wird sich dann ergeben, denke ich.
00:41:33: Aufs Wetter habe ich keinen Bock.
00:41:34: tatsächlich, fällt mir gerade noch so ein.
00:41:37: Also schon als ich hier in Deli angekommen war es natürlich deutlich fricher, musste ich erst mal eine Jacke überziehen, ungewohnt.
00:41:46: Auf der anderen Seite für diesen nervigen Ausschlag, den ich immer noch mit mir rumtrag, vielleicht gar nicht so schlecht, einfach mal ein bisschen kühlere Temperaturen zu haben und nicht so zu schwitzen.
00:41:58: Und dann, ja, wird sich der Rest zeigen.
00:42:02: Das ist immer noch, fühlt sich für mich immer noch so völlig unreal an, dass ich in irgendwie, ich weiß gar nicht, wie wir Stunden jetzt noch sind, aber so, vierzehn, fünfzehn Stunden oder so, dann einfach wieder in Frankfurt lande, nach so einer langen Zeit.
00:42:20: Ja, so ist es.
00:42:22: So sieht es aus, Leute.
00:42:24: Jetzt ist die Katze aus dem Sack.
00:42:29: Das ist Thema, das ist Phase.
00:42:31: Ja, wie schon gesagt, ich freue mich auf jeden Einzelnen von euch.
00:42:36: Falls ich irgendwen vergessen sollte, meldet euch gerne bei mir.
00:42:42: Ich versuch, jedem und allem gerecht zu werden im Rahmen meiner Möglichkeiten.
00:42:53: wie ich eben auch schon erwähnt habe.
00:42:54: Es wird mit Sicherheit nicht bei jedem passen und ich bin mir auch dessen völlig bewusst, dass zu Hause ja auch das Leben weitergeht.
00:43:01: und nur weil der Pascal jetzt nach Hause kommt, wird nicht jeder alles stehen und liegen lassen und sagen, ey, geil, jetzt richtig mal mein ganzes Leben und meinen Alltag nach dir aus und es dreht sich alles nur um dich.
00:43:13: Nein, mir schon klar.
00:43:15: Es dreht sich nicht alles um meinen Arsch, auch wenn ich da gerade... wenn man noch so ein kleines Problem hat und sich für mich sehr viel darum dreht, aber das ist mir alles bewusst.
00:43:29: Deswegen.
00:43:30: Getreu dem Motto, alles kann, nichts muss, werde ich die Dinge so angehen und dann hoffentlich einfach eine schöne Zeit zu Hause haben, vielleicht auch ein wenig prägende Zeit mit Sicherheit, eine emotionale Zeit.
00:43:52: Und dann, glaube ich, kann ich auch wieder mich voll und ganz auf die Reise einlassen und da wieder so ein bisschen neu durchstarten, denke ich.
00:44:04: So sieht's aus.
00:44:06: Ich muss jetzt mal gucken, zu welchem Geht ich eigentlich muss.
00:44:09: Ich glaube, damit habe ich auch viel gesagt, viel abgerundet hier.
00:44:15: Ich hoffe und wünsche mir einfach für euch, dass es euch allen gut geht, dass ihr deutlich weniger Probleme am Arsch habt, als ich im wahrsten Sinne des Wortes, dass ihr ja hoffentlich schon in irgendwie ein bisschen weihnachtlicher Stimmung seid, vor weihnachtliche Tage nicht zu viel Stress, nicht zu viel Hektik, für alle einfach eine möglichst entspannte Zeit habt.
00:44:43: und dann freue ich mich von euch zu hören und den einer oder anderen von euch natürlich auch zu sehen.
00:44:52: In diesem Sinne mache ich mal hier den Deckel drauf.
00:44:55: Leute, haltet die Wurst hoch.
00:44:57: Ganz wichtig, auch an Weihnachten.
00:45:00: Lasst es euch gut gehen.
00:45:01: Schöne Feiertage.
00:45:03: Frohes Fest.
00:45:05: Guten Rutsch nochmal.
00:45:07: Und wir hören uns.
00:45:09: Wenn nicht in diesem Jahr, dann spätestens im nächsten wieder.
00:45:13: Bis dahin, Leute.
00:45:14: Macht's gut.
00:45:15: Ciao, ciao hier aus Deli.
00:45:17: Ein Abenteurer.
00:45:20: Ein Bike.
00:45:22: Ein Ziel ThriveSide.
00:45:25: Begleite Pascal auf seiner unglaublichen Reise um die Welt.
00:45:30: Mit dem Fahrrad durch mehr als dreißig Länder.
00:45:34: Von Mainz bis Neuseeland.
00:45:37: Hier im Podcast ThriveSide.
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